Kein Meister ist vom Himmel gefallen. Hier findest du nicht nur die 6 goldenen Regeln des Storytellings, sondern auch laufend Informationen zu unseren Schreibwerkstätten und Workshops.

6 goldene Regeln für's Storytelling

  • In Ruhe überlegen

    Bevor du anfängst zu schreiben, mach dir Gedanken darüber, was du erzählen willst. Je genauer du das weißt, umso leichter tust du dich dann beim Schreiben.

  • Sich öffnen

    Lass die Leser teilhaben an deinen Gefühlen, an deinen Emotionen. Sie wollen dich kennenlernen! Wenn du das zulässt, dann werden sich die Leser auch dir öffnen.

  • Lange Sätze vermeiden

    Beschränk dich auf maximal 20 Worte. Je länger Sätze werden, umso komplexer werden sie auch. Meistens kannst du aus zu langen Sätzen mindestens zwei machen.

  • Nicht zu viel voraussetzen

    Die Leser wissen nichts über dich, aber sie müssen schnell verstehen, worum es geht. Du würdest einem Fremden in deiner Stadt den Weg auch anders erklären als einem Einheimischen, oder?

  • Bilder im Kopf erzeugen

    Mache die Dinge so konkret wie möglich. Es macht einen Unterschied, ob du schreibst: „Sie geht spazieren“ oder „Sie schlendert in der herbstlichen Nachmittagssonne“.

  • Sich das Ende überlegen

    Mach das, bevor du zu schreiben beginnst. Nur wenn du weißt, wo du hinwillst, weißt du, wie deine Story laufen muss. Und hier kommt dann wieder Regel 1 ins Spiel...

Wir sind Erinnerung

Oft reicht schon der Duft von Herbstlaub, ein besonderer Geschmack, eine kurze Melodie, oder der vertraute Ortsname, damit bei uns plötzlich ein Film abläuft und wir auf eine magische Reise in die Vergangenheit entführt werden. Ereignisse in unserem Leben bleiben dann im Gedächtnis hängen, wenn sie mit starken Emotionen verbunden sind - Verliebtsein, Freude, Trauer, Schreck, der erste Kuss.

Wir können oft erstaunlich genau sagen, wie der Tag unseres Schulabschlusses war, der erste Urlaub ohne Eltern, die erste Ausfahrt mit dem ersten eigenen Auto oder Moped, während die Tage davor und danach wie ausgelöscht scheinen. In unserem autobiographischen Gedächtnis werden solche emotionalen Erlebnisse mit einem entsprechenden Marker (eng. „tag“) gespeichert und der Kontext wird gleich „miterinnert“. Und die Wissenschaft hat herausgefunden, warum wir uns besonders gut an Erlebnisse aus unserer Kindheit und Jugend erinnern: Forscher sprechen davon, dass bis zu 70% unserer Erinnerungen aus der Zeit zwischen dem 15. und 25. Lebensjahr stammen, weil wir hier vieles zum ersten Mal und damit noch viel intensiver erleben.

Wer sich an besondere Erlebnisse erinnern möchte, muss sich nur auf eine imaginäre Reise durch sein Leben machen. Zu Orten, besonderen Tagen, ungewöhnlichen Begegnungen, zum Ursprung eines Tattoos oder zur aufregendsten „Taxifahrt“ seines Lebens. Und schon tauchen die Bilder mit den passenden Emotionen wieder auf und warten nur darauf, auf story.one geschrieben zu werden.

Übung macht den Meister

Gregor Sieböck

Schreibwerkstatt „Geschichten von unterwegs“

Ab 2019 gibt's bei story.one regelmäßige Schreib- und Ideenworkshops. Den Anfang macht Weltenwanderer Gregor Sieböck mit seiner Schreibwerkstatt „Geschichten von unterwegs“.

Melde dich an für 23. Februar 2019 in Salzburg, 9:30 bis 15:00 Uhr! ca. 12 Teilnehmer, €75,- (inkl. MwSt., Kaffee und Obst, exkl. Mittagessen)

Öffne dir gemeinsam mit Gregor Sieböck, Hannes Steiner und Martin Blank die Welt des Storytellings und Scheibens!

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