Regen

Der Regen fällt in mich hinein, die Tränen waschen ihn wieder aus. Am Ende eines jeden Tages stehen die Fehler in Reihe auf und der schönste Fehler, der ist auch der größte Fehler. Mein Wissen um die Herkunft macht ihn zum Fluss. Ich steh am anderen Ufer und seh hinüber. Wo ich hinsehe kann ich hingehen. Ein jeder Fehler sinkt tief in mich hinein um Teil meiner Natur zu sein. Keinen Namen trägt das Kind. Aber eine Seele fegt der Sturm hinüber.

Der Fluss reißt die Geschichte in seiner Tiefe mit. Am Ende seines Weges sinkt auch diese noch tiefer ein. In ihre Natur, um dort kein Fehler mehr zu sein. Die Geschichte nur ein Bild. Trug oder Schwur. Was nützt es dem Kind. Alles was nicht ist kann noch werden und was schon ist, kann auch sterben.

© Alexandra Szabo