Centum

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Centum | story.one

Was habe ich mir oft den Kopf zerbrochen, hab ich jetzt die richtigen Worte getroffen? Fühlt sich einer vor den Kopf gestoßen, denn ich Streu mal Reißnägel, und mal Rosen.

Meist ging es aber recht flott von der Hand. Oft reihten sich die Worte schneller als ich tippen konnte, oft schrieb ich mehr, als ich eigentlich wollte. Sagte manchmal mehr, als ich vielleicht sollte.

Kaum war eine Story out, wars in meinem Kopf wieder laut. Die nächste Story ließ nicht lange auf sich warten, oft braucht es nur einen Anfang, um bis zum Ende durchzustarten.

Wieviele Menschen hier bereits in den meinen Storys Platz gefunden haben ist nicht unwesentlich, wenn auch gut anonymisiert, und nicht frei erkenntlich.

Oft dachte ich mir, in meinen Kopf machts zwar Sinn, doch findet der Leser sich zurecht darin? Und oft kannst du dir Minuten später selbst nicht mehr folgen, ja machst du dir da keine Sorgen. Um ehrlich zu sein, nein ich bin jetzt ganz entspannt, noch kein Leser wäre schreiend weggerannt. Jeder möge das Seine darin finden, und darin verstehen, was immer er mag. Mir fehlt ohne einer neuen Story etwas am Tag.

Manchmal melancholisch, mal nachdenklich, und dann wieder laut. Man hat mir sogar vorgeworfen, ich hätte eine Story aus einem Buch geklaut. Größtenteils gefühlsbetont, denn da liegt doch die Lebensquell, oft schrieb ich, da war es lange nicht mehr hell. Sehr oft lange nach Mitternacht, und aus einem Traum heraus. Man gab mir Worte, und ich mache Storys draus. Ich fasse oft kleine Bruchstücke aus mir zusammen, und füge sie zu einem Teil, mal wird ne Story ruhig, dann wieder geil.

Oft muss ich beim Schreiben erst mal selber ne Runde lachen, und oft kommt mir, „des kannst doch net machen,“ aber der Witzbold in mir, der sich den Weg zwischen dem Optimisten und Pessimisten durchkämpft weiß: Mal das Leben Bunt, und nicht nur Schwarz oder Weiß.

Ich füge jeder Story hinzu eine Prise Sinn, nicht dass ich immer so tiefsinnig bin. Ich kann auch anders, nämlich seicht. Geht wie tiefsinnig genau so leicht. Ich kann dichten, flanieren, improvisieren und spionieren, doch eines das liebe ich, nämlich, vor mich hin zu philosophieren. Vielleicht hat man das bemerkt. Ich drehe es ab, und es wirkt verstärkt.

Jedoch eigentlich will ich folgendes sagen:

Ein DANKE an euch, ihr habt hiermit meine 100. Story ertragen.

© Almedina 05.04.2020