Gedankenlabyrinth

Hinfallen, und wieder aufstehen. Einatmen, ausatmen. Schnaufen, schnauben, schlucken und unterdrücken.

Implodieren, explodieren, randalieren auf allen Vieren. Reflektieren, assoziieren, affektieren und subtrahieren.

Imponieren, separieren, reparieren und philosophieren.

Intention ohne Substanz. Starke Präsenz, das ist die Essenz.

Nicht alles, dass glitzert ist Gold. Nicht alles was fließt, auch in Bewegung. Manchmal trügt der Schein, so manche Lüge verbindet sich mit lieblichen Worten, dass man sie oft zu glauben vermag. Ehrlichkeit ist etwas, dass nur von aufrichtigen Menschen erwartet werden kann. Jedoch, was ist die Wahrheit, was ist Lüge? Definiert sich meine Wahrheit wie die Deine? Kann nicht jedes Verhalten psychologisch erklärt werden? Muss ich es deshalb tolerieren?

Wie oft fühlt man sich von so manchen, den man vertraut belogen und hintergangen. Weiß ich was hinter meinem Rücken passiert? Bin ich gut beraten in dem ich einfach glaube, und optimistisch vertraue? Ist das naiv oder doch nur gutherzig?

Sollte ich mich aufgrund Fehlverhalten anderer ändern? Tue ich mir etwas Gutes damit, in dem ich aufhöre ich selbst zu sein, und versuche der zu werden, den man nicht mehr verletzen kann. Härtet mich das ab, oder macht es mich langfristig innerlich kalt.

Lasse ich mich von einer starken Präsenz anderer einschüchtern? Wenn ja, wieso? Weil die Welt den Anschein macht, als wären solche einer starken und beinahe aufdringlichen Präsenz diejenigen, die über den Dingen stehen. Sie schüchtern ein, und machen einem klein. Was ist es, dass dies möglich macht. Selbstbewusstsein, Selbstliebe, oder einfach pure Machtgeilheit und Egoismus.

Ich baue auf mäßige Präsenz mit Substanz. Langfristig gesehen, die klügere Entscheidung.

© Almedina