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Transformation

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Transformation | story.one

Wir kommen zur Welt, und sind einfach zufrieden. Uns reicht es, wenn wir gesund sind, Nahrung und Zuwendung bekommen. Mehr braucht es nicht, um glücklich zu sein.

Dann wachsen wir heran, und damit auch alles was wir glauben zu wollen, und zu brauchen, dass uns im Endeffekt nicht glücklicher macht. Jeder auf seine Art und Weise, legen wir den Fokus auf das, bei dem wir glauben, es wäre wichtig für uns. Diesen korrigieren wir öfter im Leben, wenn dieser nicht mehr stimmig ist, und eifern fleißig einem Ideal hinterher, der meist andere beeindrucken soll, nur weniger uns selbst.

Zwischen all dem sollte, könnte, müsste und hätte, passen wir uns immer wieder an, und bringen uns in Situationen und Begebenheiten, die gegen unser Naturell sprechen. Wir verstricken uns in Beziehungen die uns nicht erfüllen, und Lebensumständen, die uns nicht gut tun.

Und oft merken wir es selbst nicht, oder wir tun es sehr spät.

Denn, während wir in unseren Hamsterrad radeln, um unser Leben vermeintlich unter Vollkontrolle zu halten, und unser Potenzial ins Unermessliche zu steigern, überhören wir uns selbst. Oder wir radeln, um uns selbst nicht hören zu können. Weil es vermeintlich einfacher ist, sich an vorgegebenen Wegen zu halten. Auf schon gegangenen Wegen wirst du dich wahrscheinlich nicht verlaufen, aber du wirst auch nichts Neues sehen, die Perspektive bleibt die gleiche.

Irgendwann kommt aber der Zeitpunkt im Leben, und um den kommen wir alle nicht herum, bei dem wir anfangen uns zu fragen, ob das nun alles gewesen sein soll.

Oft braucht es nur einen kleinen Auslöser, einen Impuls, und du hinterfragst Jahrzehnte oder ein ganzes Leben. Zeiten wie diese machen es deutlich, es gibt Dinge, die wir aktiv nicht beeinflussen können. Wie können noch so sehr Gott spielen, gegen der Natur ihren freien Willen und Lauf, verlieren wir. Vielleicht, weil wir dieses Wachrütteln zu einem Teil verdienen. Mag der eine oder andere an Dinge wie Transformation, oder Energien des Universums glauben, oder auch nicht. Vieles tut sich im Moment in der Hinsicht - wir werden wacher. Unser vermehrtes Verhalten von Egoismus und Intoleranz kann nicht ewig funktionieren.

Denn, jetzt beginnst du die Suche nach dir selbst. Nach deiner wahren Identität, nach deiner persönlichen Wahrheit. Wir suchen nach Möglichkeiten, die uns wieder uns selbst näher bringen, uns mit der Natur, und unserem ursprünglichen Sein verbinden soll.

Wir verbringen mehr Zeit mit uns selbst. Mit unseren Gedanken. Wir hören aktiver in uns hinein, und beschränken uns immer mehr darauf, was unserer Seele gut tut. Nach all dieser Transformation stellen wir fest:

Wenn wir gesund sind, genug zu essen haben, und jemanden den wir lieben bzw. geliebt werden, sowie mehr Rücksicht und sozialeres Verhalten, dann braucht es im Grunde genommen nicht mehr als das, um glücklich zu sein. Vielleicht ist das ja die Lebensaufgabe. Das zu begreifen, was wir bei unserer Geburt mit großer Wahrscheinlichkeit bereits wussten.

© Almedina 2020-03-21

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