Der Wind, der Wind das himmlische Kind

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Der Wind, der Wind das himmlische Kind | story.one

Herbst. Es ist einer dieser starken Wind Tage. Die bunten, meist braunen Blätter wirbeln um alles was dem Wind entgegen kommt herum. Um Tische, Fahrräder, Menschen, Tiere.

Je nach Wind Richtung, hab ich das Gefühl mich gegen den Wind zu stemmen. Dan ist das atmen schwer, da der Wind ins Gesicht bläst, mit langen Haaren sieht man dan auch kaum was. Oder man wird vom Wind voran getrieben. Man saust dan fast mit dem Wind und hat das Gefühl man könnte sich von ihm auffangen lassen.

An solchen Tagen liebe ich es zu beobachten was der Wind herumwirbelt, was für Tänze mit zb Blättern er treibt. Ich erinnere mich gelesen zu haben das Aborigines sich durch den Wind und Insekten reinigen ließen.

Mit diesem Gedanken lasse ich den Wind mit meinen Kleidern und Haaren spielen. Gedanklich gebe ich ihm alle Gedanken die ich los werden möchte mit.

Als der Wind nach Stunden des austobens eingeschlafen ist. Hab ich das Gefühl, die Luft ist reiner. Die Straßen vom Dreck befreit, die Gedanken sind ruhig, die Leute Lächeln und Sonne kommt hinter Wolken hervor.

© Anna Opelt 04.11.2019