Nachtspaziergang

Es war Nacht, ich ging mit 3 Freunden und einem Hund spazieren. Der Mond beschien uns den Weg bis in den Wald. Dan waren wir mit Taschenlampen und reflekierendem Hundegeschirr ausgestattet.

Die Taschenlampen blendeten fast als wir sie anmachten. Still auf den nächtlichen Wald lauschend, gingen wir voran. Wir raschelten über den beblätterten Weg. Vorbei an bemosten Wurzeln. Ab und zu sah man etwas reflektierendes vorbei huschen. Der Hund hatte eine Fährte aufgenommen.

Ein Käuzchen sang auf seiner Jagd seinen Ruf. Wir zuckten zusammen, da jedesjedes Geräusch, in der Stille des Waldes etwas unheimlich war.

Ich wusste der Wald konnte uns nichts böses. Alle Waldbewohner hatten unser stampfen, was wir gehen nennen schon von weitem gehört. Der schnuppernde Hund tat sein übriges.

So beobachtete ich begeistert den Mond der durch die kahlen Äste Blickte. Hörte dem rauschen des Windes in den Bäumen zu.

Dann kamen wir auf einen Hügel. Hatten den etwas unheimlichen Wald hinter uns. Als Belohnung einen Traumhaften Ausblick über Wien.

Jeder überlegte wo in diesem Lichtermeer er wohnte. Gebannt betrachteten wir abwechselnd die weit läufige Stadt und den grandiosen Sternenhimmel.

Mit dem Versprechen bald wieder zu kommen, fuhren wir heim. Jeder in Gedanken noch bei seinen Erinnerungen vom Spaziergang. Der eine gegruselt, der andere berauscht von der Frischluft, dem Weg und dem Lichtermeer.

© Anna Opelt