Hakuna Matata

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"not worrying about things outside a person's control"

Ich wäre nicht ich selbst, wenn ich nicht positiv bleiben würde, nicht stark bleiben würde. Stark für mich. Stark für meine Familie, für meine Freunde und all jene, die an manch dunklen Tagen für kurze Zeit ihr Leuchten verlieren.

So habe ich nun "Hakuna Matata" zu meinem neuen Lebensmotto für diese alles andere als leichte Zeit gemacht und versucht, nach einem kurzen Tief gestern Abend, ganz sorgenfrei in Tag 10 meiner Isolation zu starten.

Dennoch muss auch ich zugeben, dass es Momente gibt, in denen es mich überkommt. Kurze Momente, in denen die Sehnsucht zu groß wird und ich auf einmal merke, dass mein Gesicht von feuchten Spuren überzogen ist, die von Tränen hinterlassen wurden.

Aber auch das gehört nunmal dazu, um wieder Platz zu machen. Platz für die Liebe und das Licht. Platz für Hoffnung und Geduld. Platz für Dankbarkeit und Optimismus. Platz für Glaube, den Glauben daran, dass wir das zusammen überstehen werden. Denn auch wenn es sich manchmal vielleicht so anfühlt, ist niemand da draußen (oder wohl eher "da drinnen") allein. Wir helfen einander, schauen aufeinander und bauen einander auf.

Jeder von uns trägt seinen Teil bei und jeder von uns wird sich bewusst. Bewusst darüber, was wirklich zählt, was Zusammenhalt und Gemeinschaft bedeutet. Bewusst darüber, welche Art von Mensch man ist und vor allem als welcher Mensch man hiernach rausgehen möchte.

Denn der Tag wird kommen. Es wird eine Zeit nach diesen dunklen Tagen geben. Und bis dieser Tag gekommen ist, sollten wir versuchen, unser Leuchten zu finden, um es dann nach außen zu tragen, wenn es so weit ist. Um die Welt in neuem Glanz erstrahlen zu lassen, in einem neuen Licht, in einem besseren Licht. Gemeinsam können wir das schaffen! Und bis dahin bleibt mir nur eins zu sagen:

"Hakuna Matata"

© Athena