Vertrauen und Wagen

Mein Name ist Caroline und ich bin 13 Jahre alt. In den vergangenen Jahren war ich mit meinen Eltern in Europa auf Urlaub. Wir besichtigen : London, Irland, Berlin, Ungarn, Tschechien, Spanien, Kroatien und Griechenland.

Als Kind fühlt man sich immer unsicher in einen fremden Land, wo man die Sprache nicht versteht und soviele neue Eindrücke entstehen.

Ich machte die Erfahrung, in jedem Land, stets freundlich angesprochen zu werden und hatte auch sehr schnell Kontakte mit anderen Menschen geschlossen. Dies machte mich sehr glücklich und ich wage es nun, in Zukunft ganz alleine ins Ausland in einem Feriencamp meine Sommerferien zu verbringen. Das hätte ich mir nicht gedacht und auch nicht zugetraut.

Aber meine positiven Erlebnisse in Europa haben mich selbstbewusst gemacht und ich vertraue und wage es, mit fremden Menschen anderer Länder in Kontakt zu treten und hoffentlich auch weiter hin Freundschaften zu schließen.

Zu meiner persönlichen Weiterentwicklung habe ich zum Thema „Vertrauen und Wagen“ in der Schule Gymnasium Sacre Coeur Rennweg Wien im Rahmen eines Literarturwettbewerbes folgendes Gedicht verfasst:

Unbemerkt:

Bin eine Fremde, alles neu, nichts vertraut, wo ist die Herzenswärme?

Steige aus, die dicke Lift nimmt mir den Atem. Menschen schauen mir ins Gesicht, wer bist du? Sie sehen mich nicht.

Mein Schatten unbemerkt, Drängeln, Stoßen , Einsamkeit, Sehnsucht nach Geborgenheit.

Ist alles nur ein Albtraum? Nein. Es schmerzt, die Seele weint.

Doch dann ein Lächel, schenkt Wärme und Zufriedenheit. Wer ist sie? „Alles okay?“

Die Stimme wie ein Zauber der Freude, ein Zögern, soll ich es wagen „Hallo“ zu sagen?

Ja, ich soll es wagen, auch etwas zu sagen. „Hallo!“

Spüre Vertrauen in der Fremde, umhüllt wie ein Mantel. Er wärmt und schützt.

In diesem Sinne schicke ich diese Botschaft der Gemeinsamkeit und das Vertrauen an die Menschen in unser Europa in die Welt hinaus!

Liebe Grüße aus Wien sendet euch Caroline!

© Caroline13