Umwelt-GeDANKen - Kochtasche

"Eine bessere Welt ist keine Utopie" so lautete das Thema im Jänner 2019 in der Barbara-Karlich-Sendung.

Es kamen verschiedene Personen zu Wort und eine Idee war besser als die andere.

Eine junge Zuschauerin wurde auch interviewt: Sie macht Plogging - kommt aus dem Schwedischen und bedeutet soviel wie Joggen und dabei Müll einsammeln. Setze ich persönlich um - ich nenne es allerdings dogplogg - mit dem Hund spazieren gehen und zumindest wenn ich kein Sackerl mit habe 1 Dose oder 1 Plastikflasche aufheben und in der nächsten Mülltonne entsorgen.

Eine Frau stellte die Kochkiste vor: Ich war so begeistert, dass ich sofort im Internet recherchierte. Wo bekommt man so ein geniales, stromsparendes, einfaches Ding? Ich fand auch Beschreibungen, wie man die Holzkiste selber basteln kann. Auf jeden Fall - was kann die Kochkiste. Funktioniert mit jedem Eintopfgericht, Reis, … Man kocht z. B. Fleisch auf - je nach Fleischart zwischen 10 und 25 min und dann nimmt man den Topf stellt ihn in die Kiste und das Fleisch gart dann alleine fertig. Der nächste Vorteil - wenn die Mutter in der Früh den Reis 1 min aufkocht und dann in die Kiste stellt, ist der Reis zu Mittag für die Kinder essfertig und auch noch warm. Mit dem Reis kennt meine Generation auch noch eine Alternative. Reis wurde am Abend unter die Bettdecke gesteckt. Ergebnis warme Füße und am Morgen ein fertiger Reis.

Da mir die Kochkiste aber zu unhandlich war entdeckte ich beim Recherchieren einen Kochsack.

Kochen mit dem Wonderbag: das ist eine Stofftasche die genauso funktioniert, allerdings mit noch viel mehr Funktionen. Man kann sie auch im Sommer zum Kühlen verwenden für Tortentransporte, Wurstsalat oder Getränkeflaschen. Oder zum Einkaufen von Tiefkühlprodukten. Auch als Joghurtmaschine und Eierkocher möglich. Frauen erzeugen das in Afrika - es gibt verschiedene Modelle in verschiedenen Größen in den schönsten Farben. Mit dem Kauf unterstützt man gleichzeitig eine Familie. Einfach googeln: "kochen-mit-wonderbag"

Meiner Mama habe ich den Wonderbag geborgt und sie hat meine Kinder und mich mit einem Reisfleisch und einem Kartoffelgulasch verwöhnt.

Dann sprach ein Agrarökologe: in der Natur lesen lernen. Zu jedem Kindergarten gehört ein eigener Garten. Zu jeder Schule ein eigner Bauernhof, zu jeder Universität ein eigener Gutshof.

Eine Dame erzählte, dass man auch in der Stadt und in kleinen Wohnungen am Fensterbrett z. B. Pflücksalat anbauen kann.

Ein anderer Herr stellte eine Firma in Wien vor, die seit Jahren Reparaturarbeiten erledigt. Also für eine bessere Umwelt reparieren statt wegschmeißen.

Dann sah man einen Beitrag - kommt heuer noch ins Kino - wo unser Elektromüll landet. In Afrika. Furchtbar. Zur Kupfergewinnung wird der Elektromüll verbrannt - es entstehen Giftstoffe und die Männer haben dort dadurch eine sehr kurze Lebenszeit.

Ich habe diese Themen auch mit meinen Schülern besprochen. Leider sind nur die letzten 14 min der Sendung auf YouTube.

© Claudia Gelbmann