Eine Frage ...

... der Zeit? ... der Wahrheit? ... der Endlichkeit?

ZWEI FRAUEN

sind’s, die dich begehren. Ist es, weil ich bin? Oder erst, seit ich bin? Wenn es so ist, sei aufmerksamer als zuvor. Und gib acht. Auf dich! Dass du nicht zum Spielzeug eines verletzten, wütenden Mädchens wirst.

FRUG ICH ZU LEISE

Aus Angst vor deinen Worten? Denn du bliebst so stumm. Wir gaben einander hin. Tränen als Antwort.

ICH SAH ETWAS

Das du nicht sahst. Tauchte SIE auf, musste ich untertauchen. Mich praktisch auflösen. Du lebtest zwar bei mir, zogst jedoch mit IHR gemeinsam um. Bei mir fühltest du dich wohl, sagtest du. Kümmern wolltest du dich aber um sie. Für dich passte, wie es war. Eine von uns konnte sich immer auf dich verlassen. Die andere hatte es hinzunehmen. Und diese andere war ich.

ZWISCHEN UNS

Im Geheimen viele Nissen ließen mich das Trauen missen. Bis UND verblasste. Ich, Er. Ich. Verzeih‘ meine Frage: „Kann ich von dir noch Liebe beziehen?“

IHR SCHATTEN

verdunkelte mein Leben. Kalte Tage. Schlaflose Nächte. Ich fror, zweifelte. Suchte Wärme. Und fand Licht. In mir.

VIER ELEMENTE

Liebe nicht mitgezählt. Jedoch lebensnotwendig. Sie pulsiert in meinen Adern. So wie das Blut, das ich brauche.

RESIGNATION

Meinerseits. Zu mehr fehlt die Kraft. Du bist der Richtige. Nur. Dich zu lieben ist falsch. Nun brauche ich Schutz. Für den Rest in mir. Zu mehr fehlt der Platz.

EBEN NOCH

„Ver“stand ich. Und wünschte mir, zu fallen. Immer tiefer, um endlich loszulassen. Und fliegen zu lernen.

AUGEN-BLICKE

Dein Gesicht. Traurig. Wenn du bleibst, wo du grad bist. Und wir uns sehen.

Dein Gesicht. Traurig. Wenn du kommst, doch wieder gehst. Und wir uns sehen.

Mein Gesicht. Traurig. Denn ich sehe dich nicht mehr. Weil ich es so will.

WAS?

Willst du denn noch? Wie sag ich’s dir nur? Damit du (mich) verstehst? DAS LEBEN SELBST! Ist Antwort auf deine Fragen.

KURZES DRAMA

Ein weiteres Stück meines Lebens. Was für ein Theater! Aus. Ende. Gebeugt ziehe ich den Vorhang. Und mich zurück.

© Elis-Katha