HANGAR 7 und mehr,...

  • 126
HANGAR 7 und mehr,... | story.one

Wir bekamen einige Tage Achensee geschenkt. Nicht einer Spende zuordenbar, denn bedeutend sind wir nicht. Jedoch, wir hätten es freiwillig bekannt gegeben, hätte es die aktuelle Wertgrenze überschritten :-)

Die Fahrt über Salzburg, den HANGAR 7 besuchen wir immer. Es bringt mich in eine Welt der Visionen, Forschung. Abgesehen von Kaffe und Kuchen, ist mir die Damentoilette am liebsten. Man hat das Gefühl, eine sensible Forschung hätte ergeben, was ein weibliches Wesen gerne mag. Einen immer frischen Blumenstrauß, riesig und duftend, viele Spiegeln, Wasser, sanfte Lotion, weiße Frotteehandtücher, Musik. Es gefällt den Damen, sie fotografieren. Den Blumenstrauß sende ich virtuell an Freundinnen zum Geburtstag, der Vermerk - von der Toilette- irritiert sie immer.

Weiter nach Tirol - Pertisau. An Sommertagen erkundeten wir das Gebiet. Traumhaft! Bewaldete Berge in Form von Zuckerhüten, der grüne See, Wiesenblumen, hier geht's mir gut. Am Hügel bunte Paragleiter, bereit zum in die Lüfte abheben! Der Golfplatz, ein leading Golf course. Stefan Eberharter, auf der Terrasse mit Freunden. Was Österreich in der Welt gilt! Es ist das Land, es sind die Menschen.

Wer Golf spielt weiß, zum Wochenende veranstaltet man Turniere. Es muss sich bezahlt machen, für den Besitzer. Gesellschaftliches Ereignis, kombiniert mit Ehrgeiz, da kann man nicht dagegen meckern.

Wir spielten freitags, wurden einem Paar zugeteilt. Vier Personen, mit Startzeit 10:10. Wenn Spielstärke passt und freundliche Menschen, kann es vergnüglich werden. Es war so. Die Hotelbesitzer aus Tirol, waren gestresst angereist, fast pünktlich, um 10:14 am Start. Sie nahmen ein Cart, das geräuschlos fuhr. Ein Geschäftsfreund hatte sie zum Turnier am Samstag, eingeladen. Ihr Plan war schnelles Training. Wir im Schlepptau, haben sicher etwas behindert, weil zu Fuß unterwegs.

Der Platz, sanft verlaufend auf grünen saftigen Wiesen, umgeben von Tannen und Fichten, der Duft! Wunderbare Stille. Plötzlich ein so berührendes Lied ! Mittagszeit, Ave Maria! Anstatt der Kirchenglocken hat man sich dort für das Lied entschieden. War da nicht ein leises Echo? Es machte uns andächtig, wir blieben stehen. In voller Ehrfurcht vor mächtiger Kulisse, der Naturpark Karwendel. Unsere Partner kümmerte das nicht. Sie suchten ihren Ball, fuhren weiter. „Warum bleibt ihr stehen? "

„Hört ihr das? Ave Maria!", es dauerte einige Minuten. „Was soll man hören?", sie waren so in Eile, Stress lass nach. Die Gedanken in ihrem Hotel. Die Hotelbesitzerin erzählte, dass es sehr gut läuft. Vermehrt kommen Gäste aus dem arabischen Raum. Großfamilien mit Kindermädchen. Man brauchte Zeit um sich daran zu gewöhnen, sie seien nachtaktiv. Es käme vor, dass sich die kleinen Kinder in das Zimmer anderer Gäste verirren und wieder eingesammelt werden müssen.

Ihre zwei Tage Auszeit, waren von Stress begleitet. Wer kennt das nicht? Man bekommt den Kopf nicht frei, es dauert ....sie hörten es nicht.

© ERFAlina 24.08.2019