A daham, des kenn i ned

Er woa dahi

do woa i nu gaunz kloa.

Owa i waß nu genau

wie des domois woa.

De Mama hot gwant

und da Bruada a.

Ob do hob i gwusst,

jetzt wird’s richtig schwa.

Vota, jo Vota,

wo bleibstn so laung?

Bist scho so laung weg.

Mia wiad gaunz baung.

Die Zeit, sie vageht

und ma üwawindt scho vü,

waun mas nur probiert.

Owa es gibt wos, des nie vageht.

Es duat weh.

A Daham des kenn i ned.

A Daham, wo jeda locht.

A Daham, des glickli mocht.

A Daham, des niemois geht.

Na, sowos kenn i ned.

Irgendwaun woa i greßa

und i bin afoch weg

auf de Stroßn

indn Staub, indn Dreck

Hob di gsuacht

und dabei vafluacht.

I woit di wos frong

und da nu vü mea song.

Wo bist du hi?

Auf amoi woast weg.

Wos hama da dau

und wos woa dei Zweck?

Wos hob i da dau?

Warum bist du afoch weg?

I hob di gsuacht

und i hob di gfundn.

In ana Bar

vasoffn und zaschundn

I woit di ois frong, hobs owa lossn.

Bist wie i auf da Stroßn.

Einsam und valossn.

Es is eh scho zspät.

A Daham, des kennma ned.

© Florian Hauenschild