Energie sparen Vor-und der Nachteil

Da vor raus zusehen war das das Institut sparen muss trifft es meisten als erstes die Haustechnik. Dass dies im Endeffekt die Mitarbeiter in der Forschung Trifft glauben diese so wieso nicht.

Dazu ist noch zu erwähnen dass wir bereits einen Akademiker und 2 Ingenieure hatten die schon jetzt sehr auf einen sparsamen Einsatz trachteten und bereits einen geringen Personalstand im Betrieb hatten.

Auf alle Fälle war ich als „junger“ gut ausgebildeter Anlagen Meister Betroffen.

Ziel: den Energieverbrauch und damit die Kosten zu stabilisieren bzw. zu

senken und in weiterer Folge auch die Wartungskosten zu senken.

Mitarbeiterschulungen zwecks Energie Bewusstsein zu begeistern ist sehr schwer aber trotzdem nahm ich es in Angriff.

1. Zähler Auswertung + graphische Auswertung (monatlich)+ Veränderungen

ausdrucken. Betriebsstundenzähler, m³, Stromzähler usw.. Änderungen

aufklären + Dokumentation.

2. Anlagen Begehungen – bezogen auf Betriebsweise, Energieverbrauch,

Undichtheiten. Begehungen auch außerhalb der Betriebszeiten.

3. Energie Sparliste + 5-Jahresplan erstellen und aktualisieren, Vorschläge

dokumentieren, bearbeiten und auch einbringen.

4. Projektbearbeitung am Anlagen- und Energiesektor vor allem im Vorstadium

(z.B.: Energie Sparliste).

5. Anlagen Einschulung für Mitarbeiter.

6. Anlagen Laufzeiten optimieren.

7. Störungen im Anlagenbereich, die über das Normale hinausgehen, beheben.

Wie es praktisch durch meinen persönlichen Einsatz abgelaufen ist möchte ich nicht hier weiter erzählen.

Der Erfolg war enorm: Der Stromverbrauch sank so stark so dass das E-Werk nachschauen gekommen was los ist. Also es ist ein Erfolg gewesen.

Allerdings gab es dann einen Rückschlag bei den Stromkosten.

Wir waren ein Großverbraucher-alle Anlagen waren entsprechend ausgelegt für den Groß Verbrauch. Mehr Stromverbrauch ist gleich Verhältnismäßig geringere Stromkosten pro kWh. Geringerer Verbrauch bedeuteten höhere Kosten pro kWh.

Im Endeffekt waren die tatsächlichen Kostenersparnisse dadurch nicht besonders hoch. Die Führung des Betriebes war durch die Einsparungen nicht besonders begeistert - da sie dadurch nicht mehr so wichtig waren.

Das Wasser Sparen war ebenfalls zu erfolgreich. Die Wasserkosten sind in Wien mit der Abwassergebühr gekoppelt. Die Ersparnisse wurden durch die jährlichen Erhöhungen teilweise neutralisiert- das heißt die Kosten wurden nie höher und es wurde sozusagen nicht richtig wahrgenommen.

Die Heizkosten wurden durch verschiedene Maßnahmen ebenfalls deutlich reduziert das ebenfalls zu Kostensenkungen führte. Die Kostensenkung hielt sich auch in Grenzen da der Größte „Brocken“ bereits bei der Grundgebühr zu zahlen war.

Weiter Maßnahmen bei anderen Anlagen waren ebenfalls erfolgreich erforderten aber Mehrarbeit und auch Rückschläge.

Eines zeigte sich auch mit ganz geringen Investitionskosten ist enorm Energie einzusparen.

© Haustechniker