Wenn ein Anfänger ein Buch schreibt.

Als Erstes hat man eine Idee dann schreibt man die Idee in den Computer.

Dann fragt man sich ist die Idee gut genug um ein Buch daraus zu machen.

In meinem Fall war es das Buch „Energiesparen im Presshaus“.

Als nächstes geht man ins Internet und sucht sich entsprechende Firmen die dies durchführen-natürlich findet man auch Firmen die versprechen dies fast kostenlos machen.

Man schickt den entsprechenden Text z.B. den Firmen. Alle Firmen sind begeistert und man soll sofort einen Auftrag unterzeichnen und man wird natürlich gleich als zukünftiger Autor angesprochen.

Man sucht sich möglichst die billigste Firma hat aber Zweifel ob diese auch seriös ist und geht zu einen Anwalt um den Vertrag zu untersuchen. Der hat natürlich auch bei gewissen Punkten Zweifel. Diese Punkte beanstandete ich bei den Verlagen leider vergeblich. Den scheinbar preiswertesten wähle ich natürlich aus. Allerdings gibt es zum Verlag keinen persönlichen Kontakt – nur Internet und Telefon bzw. Postw.

Dann kam der Vertrag: ich musste mich über folgendes entscheiden.

Alle meine Daten bekanntgeben, alle Urheber bzw. Persönlichkeitsrechte oder sonstige Rechter Dritter darf der Verfasser nicht verletzen. Der Verlag hat damit keinerlei Verantwortung. Der Verlag hat fast alle Rechte bei der Verwertung.

Man sitzt vorm Vertrag und sieht dass der Verlag für den Verfasser wirklich alles macht-es hat allerdings einen Haken - alles muss man bezahlen.

Als man das Manuskript einreichte hat man natürlich nicht an folgende gedacht:

Das Manuskript muss digital auf einen Datenträger übergeben werden, jedes Farbbild erzeugt zusätzliche Kosten, Manuskript auf Tippfehler mit Duden Software überprüfen, Manuskript vom Lektorat überprüfen lassen, das Buch als e-book erstellen, Formatänderungen durchführen lassen, Buchumschlag auf Hardcover ändern, auf Buchmessen ausstellen, Verkauf auch in USA usw.

An all diesen Punkten hatte ich eigentlich nicht gedacht, da ich glaubte es macht der Verlag-jeder oben beschriebene Punkt muss bezahlt werden.

Sollte das Buch fertig sein kommen die nächsten Vorschläge für das Promotion Material - da man natürlich auch für die Werbung des Buches Verantwortlich ist. (Lesezeichen, Werbekarten, Einladungen, Plakate/Handzettel, Flyer, Leseprobe, Visitenkarten, Bücherweine usw.). Auch dies muss, wenn es bestellt wird, bezahlt werden. Zusätzlich soll man mindestens 50 Bücher selbst bestellen und bezahlen.

Jeder der obigen Bestell. kostet Geld und zwar zusammen mehrere tausend Euro.

Und je mehr der Verlag wirklich selbst macht, außer den obigen beschriebenen, umso geringer wird auch das Honorar.

Daher das Resümee: wer ein Buch schreibt braucht viel Zeit, Geduld und ausreichend Geld. Das Buch mit den 1000 Energiespartipps war jedenfalls kein Erfolg. Daher habe ich ein „Buch“ geschrieben mit ca. 500 Beispielen warum das Energiesparen so schwierig ist. Der Titel wird voraussichtlich „Vorsicht Energiesparer“ lauten.

© Haustechniker