… der in den Rauhnächten liebte…

Es war einmal in New York…

So beginnen viele Filme. Viele Musicals. Viele Songs.

Und meine eigene, nicht endend wollende Liebesgeschichte.

Es war einmal ein Landwirt aus New Jersey, Sussex County…

Der hatte sich in ein Mädchen aus der Stadt, aus Greenwich, verliebt…

Einst schickte er sie wieder in die Stadt zurück weil er an ihrem gemeinsamen Glück zweifelte, weil er dachte, dass sie bei ihm nicht glücklich werden konnte… Das Mädchen ging...

doch ihre Liebe ... und ihre Seele blieben.

Vergessen konnte er sie nicht.

Wenn er in hellen Nächten durch seinen State Forest ruhelos wanderte … hörte er sie rufen...

Sie lockte … sanft, zart … oft auch hart und gierig.

Das Mädchen aus Greenwich ihrerseits konnte nicht aufhören an ihn zu denken, ihn zu lieben … und obwohl er örtlich doch weit weg zu sein schien… hörte auch sie sein Flehen, spürte sein Sehnen.

Es war die hellste Rauhnacht vor dem 6. Jänner da hielt sie nichts mehr in Greenwich.

Sie fuhr los und gegen Mitternacht erreichte sie den Abram S. Hewitt Forest… seinen Wald.

Dort wo sie beide vor Monaten oft gelebt, gelacht und geliebt hatten.

Sie setzte sich auf einen Baumstumpf und betete und hoffte und sehnte.

In dieser hellen Nacht erging es ihm nicht anders.

So trafen die beiden Liebenden aufeinander und alle Zweifel, alle zerstörten Hoffnungen und Träume… alles war wie weggeblasen. Nur die Sehnsucht, die Begierde und eine tiefe Verbundenheit blieben.

Die Liebenden machten die Nacht zum Tag und trotz der winterlichen Kälte spürten die beiden nur die Hitze ihrer Körper.

Ich komme wieder… sagte sie zum Abschied.

Ich warte…. erwiderte er.

Der Baumstumpf im State Forest blieb. Und wurde zum Zeugen einer nie endend wollenden Liebe.

Es war einmal… ein Mädchen aus Greenwich... das einen Bauern aus Sussex liebte.

So als wäre seine Hand auf Ihrer Wange ihre Hand.

Und so als ob es kein ich oder du ... nur ein Wir gäbe.

Und das ist kein Märchen.

© Herzchen