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20 Jahre alt. Studentin. 2er WG.

Ich bin die Neue, die Veränderung. Vor mir hat hier ein Pärchen gewohnt, aber er musste unweigerlich gehen und sie ist geblieben. Alleine geblieben bis ich kam und jetzt bin ich da. Ich mag es hier, sie mag es mit mir, wir mögen es, wir mögen uns, doch ich bin Veränderung und die mag ich, aber sie nicht.

Wir sind eine Gemeinschaft. Wohngemeinschaft.

Wir passen zueinander. Anpassen.

Ich bin jung. Ich gebe ihr von meiner Zeit, gebe ihr ihre Zeit und habe trotzdem noch mehr Zeit als sie. Meine Waffe ist Gedult und ich bin geladen.

Ich konfrontiere sie. Ich, die Veränderung. Sie wird von der Veränderung konfrontiert und blockt ab. Panik. Es war schon immer so, es muss immer so bleiben. Ihr Immer reicht weiter in die Vergangenheit als meines und mein Immer weiter nach vorne als ihres.

Ich gebe ihr ihre Zeit.

Sie hat eine Idee: Veränderung. Sie hat etwas vergessen: ihr Immer. Sie hat eine Bitte: ich soll die Idee zu Tat umsetzen.

Ich gebe ihr meine Zeit.

Sie sieht die Veränderung. Panik. Es war schon immer so, es muss immer so bleiben. Sie hat etwas vergessen: ihre Idee.

Sie hat etwas vergessen. Sie hat etwas

vergessen

Sie hat etwas vergessen

Ihre Waffe ist Unschuld und sie ist entsichert.

© isi 11.05.2019