Rauhnächte

Ich habe so viele schöne Bilder im Internet gefunden. Die Entscheidung, welches ich hier zum Thema "Rauhnächte" einstelle, war für mich eine echte Herausforderung. Wichtig für mich bei der Suche war ein schönes Ambiente zu finden, das Ruhe und Geborgenheit ausdrückt. Ich glaube, das ist mir gelungen.

Zur Vorbereitung auf die Rauhnächte:

Suche Dir einen Ort der Ruhe und Stille, wo Du ungestört meditieren oder vielleicht einfach nur die Natur beobachten kannst. Höre in Dich hinein. Was spürst Du in Dir? Mache Dir Notizen, was Du täglich fühlst. Da kann ein Tagebuch, welches Du schön gestaltest, sehr nützlich sein. Jeder kann es auf seine Weise künstlerisch gestalten.

Da jeder Tag der Rauhnächte einen Monat im nächsten Jahr demonstriert, kannst Du in Deinem Tagebuch immer wieder nachlesen, was Du gefühlt hast, wie DEIN Monat aussehen soll, wie DU ihn gestalten möchtest. Stimmt Theorie und Praxis überein? Du kannst auch für jeden Monat eine Karte ziehen.

Wichtig ist, dass für positive Energien gesorgt wird. Dazu gehört eine Hausreinigung in Form z. B. von Räucherungen. Positive Energie kann man auch erreichen, indem man ein Glas zu 1/3 mit Salz, zu 1/3 mit Wasser und 1/3 mit Luft füllt. Dieses Glas lässt man 30 Tage in der Wohnung stehen, egal wie es vielleicht schon nach 10 Tagen aussieht. Je weniger Salz sich absetzt, umso positiver ist die Energie in Deinem Wohnbereich. Sollte das Glas voller Salz außen und innen sein, beginnt die Reinigung nach 30 Tagen noch einmal von vorn. Die Gläser sind nach den 30 Tagen mit Handschuhen zu entsorgen. Das ist altes schamanisches Wissen. (Vadim Tschenze, Schamane, Buchautor)

Zur Bedeutung

Was sind denn Rauhnächte überhaupt?

Ich als Beraterin müsste mich eigentlich schon längst mit dem Thema "Rauhnacht" beschäftigt haben. Habe mir vor Jahren ein Buch gekauft - aber nie reingeschaut. Der richtige Zeitpunkt ist erst jetzt gekommen. Ich habe die Möglichkeit, gemeinsam mit anderen Menschen die Rauhnächte zu erleben. Ich bin richtig gespannt drauf und freue mich jetzt schon. Und das Buch kommt jetzt auch zum Einsatz. Ich bin begeistert, wie sich Dinge von ganz alleine fügen.

Es gibt viele Erklärungen, was Rauhnächte bedeuten. Für mich ist der Brauch der Mondjahre und Sonnenjahre eine verständliche Herangehensweise. Mondjahre laut dem germanischen Kalender ergaben 354 Tage pro Jahr und Sonnenjahre 365. Die nicht erschlossene Zeit stellten 11 Tage und 12 Nächte dar. Sie wurde auch als Zwischenzeit oder dunkle Zeit benannt. Diese Zeit gibt uns die Möglichkeit, das Vergangene zu überdenken und sich auf das neue Jahr vorzubereiten. Daher ist es wichtig, dass jeder für sich entscheidet, wie er diese Tage erleben möchte, wie der Ort der Stille gestaltet werden soll. Dieser kann z. B. im Haus in einer Ecke sein. Wer vielleicht ein beheizbares Wochenendhaus besitzt, kann sich da zurückziehen und in die Stille gehen. Tu das, was sich für Dich richtig anfühlt.

Ich freue mich auf die Rituale.

© Johanna-Elisabeth