Über mein Schreiben

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Über mein Schreiben | story.one

Ich liebe es zu schreiben. Geschichten zu erzählen, deren Inhalte ich selbst erlebt oder miterlebt habe oder aus erster Hand überliefert bekommen habe. Gedanken in Erzählform zusammenzufassen oder Worte kundzutun, die mich berühren. Immer darauf bedacht es sachlich zu halten, ohne den Kern des Geschehens zu verändern. Darauf bedacht, ehrlich und direkt, aber nie respektlos zu sein.

Ich schreibe aus einem starken Impuls heraus, für mich selbst, aber auch für jene, die meine Art des Erzählens mögen, die sich von meinen Worten berühren lassen.

Bevor ich die Worte niederschreibe, formen sie sich gedanklich in meinem Kopf. Da fügt sich Wort um Wort aneinander, werden daraus Sätze, formt sich langsam eine Geschichte, die ich im Geiste mehrmals drehe und wende, immer wieder umformuliere, bis jene Form gefunden ist, die dann niedergeschrieben werden kann.

Die Themen meiner Geschichten entstehend aus jenem starken Impuls heraus, der nicht künstlich herbeigeführt wird, sondern sich selbst seine Bahn bricht, wenn die Zeit dafür passend ist. Es sind Themen längst vergangener Zeiten oder aus dem aktuellen Leben. Themen, die mich stark berühren, auf ganz verschiedene Weise, die etwas anklingen lassen in mir.

Ich schreibe in erster Linie für mich, dankbar darüber, mit dieser Plattform die Möglichkeit zu haben an meiner Technik zu feilen, meinen Stil zu finden, das Schreiben immer mehr zu verfeinern. Nicht minder freue ich mich über jeden einzelnen Leser, der sich von meiner Art zu erzählen berühren lässt, der meine Worte versteht oder auf den meine Worte eine Wirkung haben.

Gerne nehme ich jede Art der Rückmeldung an, ob wohlwollend, kritisch oder angreifend. Jeder Kommentar schenkt mir einen kleinen Einblick in das Wesen des Lesers, der sich mit meinen Worten auseinandersetzt und lässt mich die Wirkung meiner Worte erkennen.

Ich selbst kommentiere selten, weil ich mich nicht erkläre und keine Grundsatzdiskussionen führe. Aus dem einfachen Grund, weil das hier nicht der richtige Ort dafür ist. Und weil ich dafür immer das persönliche Gespräch wähle.

Dafür genieße ich es, im einen oder anderen Leser und Erzähler eine verwandte Seele zu erkennen, vielleicht sogar irgendwann einmal kennenzulernen.

© Lebensliebhaberin 26.01.2020