FÖHN

Ein Wunsch von mir wär, dass der Föhn sich verpisst,

weil er wenn er einfällt, eine Qual für mich ist.

Der Wind möge nördlich nicht südlich mir blasen,

Und gefälligst nicht Geist und die Sinne vergasen.

Schon morgens fühl ich mich im Bett wie ein Stein,

und frag mich verzweifelt, wie kann ich mich befrein'-

aus den wohligen, warmen Matratzen und Kissen-

um mit meinen Füßen den Boden zu küssen.

Ich fühle mich schwach, ja fast wie gelähmt-

jetzt reiß Dich zusammen- denk ich dann beschämt.

Au, weia- da ist es- das Dröhnen im Kopf,

Es hört auch nicht auf, nach dem Gang auf den Topf.

Um ehrlich zu sein, es quält mich noch lange-

gleichzeitig bemerke ich- und es wird mir bange,

Es hemmt mich beim schreiben es verwirrt mich beim Dichten,

und will ich das Geschreibsel anschließend vernichten.

So fühlt es sich bei diesem Wetter oft an-

am Ende hab ich es dann doch nicht getan....

© LoPadi