Hinter meinen Augen ein Universum

Ich bin wieder in deutschem Gefilde angekommen.

Liege auf dem Bett …. high …. seit einer Woche der erste Jay.

In meinen Haaren befinden sich noch immer Kristalle des pazifischen Ozeans.

Ich betrachte meine Arme, meine Hände …. und mir wird klar …. wieder umso deutlicher klar, dass wir Natur sind. Die Handinnenflächen sehen aus wie Risse im alten Packeis, wie die filigranen Muster des Baikalsees im Frühling. Meine Unterarme durchzogen von Flüssen unter dem Eis und darüber die feinen Zellen von frisch gebrochener Oberfläche. Wenn ich meine Finger zur Handinnenfläche verschränke, dann sehen sie aus wie eine Gebirgskette. Die Wesen, die vor 100.000en von Jahren unsere Körper designt haben, setzten sie äußerlich aus den wichtigsten und schönsten Quellen des Planten zusammen. Stell dir das nur vor ….. der menschliche Körper wird designet… von den heimischen Elementarwesen dieses Planeten und extrastellaren Wesenheiten.

Ich war eine von ihnen. Sowohl ein elementares Wesen als auch extrastellares Wesen.

Ich schwelge in diesen wunderschönen Perspektiven und die Liebe für die Menscheit schwillt and und implodiert und formiert sich neu. Muster und Farben bilden sich vor meinem inneren Auge. Ich kann die Präsenz der Göttin spüren. Sie aus ihr alles geboren wird …. sie die potentielle Dunkelheit, die Leben gibt und Leben nimmt. Und plötzlich schaltet mein Ego sich ein …. es entsehen Fratzen in dem Universum vor meinem inneren Auge. Und ich spüre Gedanken in Form von Selbstzweifeln wie dicker Nebel aufsteigen. Aber ich gebiete Einhalt, besinne mich auf mein Herz … vertraue mir selbst und weiß dass diese Fratzen eine Projektion meines Verstandes sind …. Bilder die es gesehen hat.

Doch sobald ich einige Male zu und losgelassen habe …. werde ich davon getragen. Ich treibe im Ozean meines Unterbewusstseins ….. und es ist unbeschreiblich schön. Die gesamte Rückseite meines Körpers kribbelt und ich fühle mich schwebend zwischen zwei riesigen Händen, welche mich mit Energie aufladen und alte, unnütze herausschwemmen. Es ist ein Gefühl wie in dem Märchen Pinocchio …. wenn er ein richtiger Junge wird und seine Fäden abgeschnitten werden. Ich fühle mich GANZ …. ich fühle mich FREI.

Das ist mein wahres Wesen.

Feminin & Maskulin geheilt und im Einklang.

Nun liebe ich das Dunkle, das Ungewisse …. die Spannung und das Gefühl, dass Großes jeden Tag passiert. Den es ist ich.

So wie das Licht, bin ich auch die Dunkelheit.

Und das macht mich unbesiegbar.

© Maela_Mononoke