Traumjob - und jetzt kommt love.one!

… Es ist 9,25 Uhr … die Vögel zwitschern ins Zimmer rein … Ö 3 spielt sanfte Klänge … "I'll always remember us this way" … grad mal werbefrei … und keiner quatscht rein …

Guten Morgen. Mit einem Schluck kalten Wassers. Ich hole mir jetzt – dann – Früchte aus dem Garten: wilde Walderdbeeren, Ribisel, Himbeeren, Heidelbeeren – für´s Schafmilchjoghurt.

Herzliche Grüße aus meinem Traumleben. Das ganz wesentlich von meinem Traumjob bestimmt ist: Schreiben. Selbstständigem Schreiben. Ich liebe es. Unermesslich. Und danke meiner Volksschul-Deutschlehrerin ebenso wie meiner Gymnasial-Deutsch-Professorin: Beide waren einig darin, dass ich kein Deutsch-Talent habe. Und ich war immer schon widerborstig. Wenn mir wer nichts zutraut, dann werde ich genial. Also schreibe ich – trotz „Deutsch-Gut“ im Volksschulzeugnis und EINEM einzigen „Deutsch-Sehr gut“ in acht Jahren Gymnasium (das die kürzeste Kurzfassung aller in der Klasse würdigte), an meinem 25. Buch. Jetzt. Ich starte gerade. Hiermit.

Wie, Sie meinen/Du meinst, ich solle lieber gleich in den Garten gehen, Früchte sammeln – und das Schreiben anderen, "echten Profis" wie ausgewiesenen, prämierten Literaten & Bachmann-LiteraturwettbewerbsteilnehmerInnen überlassen?!

Das trifft mich. Und doch schmunzle ich. Denn so lange es da draußen irgendwen gibt, die/der etwas Aufmerksamkeit und Achtung übrig hat für meine Worte, dann tu ich schon weiter. Und wieder hab‘ ich mir ein gewinnbringendes Erfolgsrezept angeeignet: ICH bin bereits eine – DIE – nicht zu vernachlässigende Zielgruppe … Ich mag, was ich da grad in die Tasten klopfe.

Und ich mag´s so sehr, ANDERE, eventuell ja grade DICH, SIE, zu inspirieren. Zu motivieren. Aus Selbstzweifeln herauszulocken. Zu verführen. Zumindest zum Schreiben 😉

Ich glaub, ich hab‘ schon rund 100 (Neo-)Autorinnen und Autoren zu ihren Büchern begleitet. Von einer vagen Idee über erste Konzepte, Skepsis und Zaudern, Selbstsabotage, über Blockadelösen, Schreibflussanregungen, wertschätzendes Feedback, Formatieren, Korrigieren, Lektorieren, Veröffentlichen bis zur Moderation der Präsentation – und Begleitung zur Premiere der Hollywoodverfilmung. – Ähm, sorry, die letzte Pointe ist – noch – Fantasie. Aber wenn Du's/Sie's denken kannst/können, ist die Verwirklichung nur noch ein paar Momente entfernt … Zeit und Ort sind relative Größen.

Ich hab‘ mir den Traumjob geschaffen – oder hat er sich selbst erschaffen und mich gleich dazu?! – weil in der sogenannten Realität kein Platz mehr war für einen Freigeist. Die dort wollen so viel Pragmatik, Effizienz und Lebendigkeits-Verweigerung. Genau das will aber ich nicht. Ich will’s fließen lassen … Das Leben, die Liebe.

Apropos: Wenn aus dem Traumjob auch noch DAS absolute Traumleben werden soll, dann … will es … GETEILT werden … So wie die Geschichten hier auf story.one. - Achtung, Ihr genialen Macher dieser sensationellen Plattform, die nächste Innovation wartet: love.one!

© Manfred Greisinger