Freundschaft -das Dreißigjährige

Nachdem wir bei einem Osterbesuch meiner Freundin aus Holland feststellten ,wir Beide sind uns die längste bestehende Freundin geblieben , beschlossen wir unser Dreißig-jähriges zu feiern . Hanni schlug ein Datum vor in weiterer Bälde es für sie kindertechnisch möglich war .

An diesem Abend schwelgten wir in unseren Erinnerungen , wie wir uns fanden und nie verloren . Manch Schabernak und Leichtigkeit bezeugten unsere Harmonie und Freude am Leben .

Ihre Heimreise stand fest , nicht jedoch bevor wir das Treffen im Herbst mit Hotelbuchung in Bad Hofgastein fixierten .

Ich reiste mit dem Zug an um uns das Zufuß gehen Vorort zu erleichtern , denn sonst fährt man für jedes Stück und das können wir nicht abstreiten , ich erahnte wie Gehfaul meine Freundin sein konnte. Klar würde ich es mir auch leicht machen , aber nicht diesmal .

Der Anreisetag per Flugzeug über München weiter per Bahn zeichnete sich für meine Freundin ermüdend ab . Doch nun gingen wir es an , denn schließlich sind wir nicht ewig da , den Höhenweg zu gehen lehnte mein Fräulein ab , sie hätte Höhenangst , feste Schuhe gehörten nicht zu ihren Reiseutensilien. Auch die Kost wurde beurteilt .Und es wurde viel Essen retourniert .

Abends im Hotel am Buffett vermisste sie den Leberkäs '.

Versöhnlich schlug ich einen Discoabend vor .

Der legendäre Glocknerkeller wo sich die Kurgäste zu Hauf bis 22 Uhr tummelten und ihre Körper -Geist und Seelentherapien genossen war unser Ziel , ob der Discjockey noch immer die Frisur der 70 er Jahre trug ? Und vom Bartverlauf nicht zu sprechen , die Koteletten so lang trug , fast bis zum Kinn konisch verlaufend fein gekämmt ?

Alles war vorzufinden wie Jahre davor als ich das erste Mal im Tal war.

Sogar die Musikrichtung an diesem Abend untermalte unser Freundschaftstreffen. Die Kurgäste entschwanden wie Cinderella und manch' Einheimischer blieb in jenem eher langweiligen Tanzschuppen an seinem Glas haften.

Nicht verwunderbar , es war Zwischensaison und Wochentags , man wünscht sich ja sonst Nichts . Wir beschlossen das Beste daraus zu machen .

Austropop und Co begleiteten uns mit Jimmy durch die angebrochene Nacht. Natürlich vermisste meine Discoqueen die Musik von Falco denn die gäbe es angeblich in Holland nicht in CD Form zu erwerben.

Am Wohlbefinden interessiert bitte ich unseren Schallplattenkenner um eine Musik vom großen Rapper , Falco war allgegenwärtig traf ich ihm Jahre später mit seiner Mutter an der Kaiser Wilhelm Promenade im Cafe plaudernd .

Jetzt ertönte mein Wolferl ,ich verehre ihn und fällt ihm mal der Text aus übernehme ich in Chören .

Doch die Szene wirkt makaber , schellt seine Stimme aus der Box , schummrig ist die Stimmung wia die letztn 30 Johr . Und als ich mich outete unweit zu wohnen san olle wieder lustich und es lebt ollas auf. Jimmy konnte es nicht glauben und meinte am Zentralfriedhof wohnst du ? Meine illustre Runde lachte und ich bin zufrieden war es endlich entspannt . Und des scho seit ewigen Johr' :-)

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