Quo vadis - wohin gehst du - Mensch?!

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Quo vadis - wohin gehst du - Mensch?! | story.one

Gott der Herr wies die Menschen - also Adam und Eva - aus dem Garten Eden, damit sie nicht auch noch vom Baum des Lebens essen könnten um ewiglich zu leben.

Seither hat der Mensch mit seiner lebendigen Seele den paradiesischen Zustand überschritten, bei welchem Gott der Herr für seinen Unterhalt gesorgt hat. Er muss sich seither um Kost und Logis selber kümmern.

Desmond Morris nennt - in seinem Buch "Der nackte Affe" - die einzige der einhundertdreiundneuzig Arten heute lebender Affen, deren Körper unbehaart ist, die Art der nackten Affen, die sich selbst den Namen Homo sapiens gegeben hat.

An Gott, den Schöpfer des Himmels und der Himmelskörper, der meiner Meinung nach nur aus sich selbst erklärt werden kann, glaube ich in dem Sinne, die uns Jesus Christus, unser Heiland, gelehrt hat.

So, und nun zu meinem aktuellen Thema: Wer erinnert sich heute nicht mehr an den 20. Juli 1969, als die ersten Menschen auf dem Mond landeten? Ungefähr 3 Monate vor diesem Tag meinte ein Priester einer christlichen Kirche, das werde Gott ganz gewiss verhindern, dass ein Mensch auf dem Mond oder einem anderen Himmelskörper spazieren gehen können werde. Wie das Foto in der SN Spezial vom 13. Juli 2019 zeigt, salutierte der Astronaut James Irwin (Apollo 15) vor der US-Flagge und winkte gleichsam dem kleingläubigen Priester ein ' hello, here I am! zu.

Mittels Methoden der Erkenntnisgewinnung und Fiktionen hat es die Menschheit geschafft -derzeit mit Rückstoßantrieben - Raumfahrzeuge ins Weltall zu bringen. Die Geschwindigkeit des Lichtes hat die Menschheit mit 299792458 m pro Sekunde, das ist jene Zeit, in der man das Zahlwort 21 aussprechen kann, ebenfalls schon vor langer Zeit exakt bestimmt.

Namhafte Physiker beschäftigen sich derzeit damit, dass Minisonden mit einem Viertel der Lichtgeschwindigkeit im All theoretisch beschleunigt werden könnten. Eine Reise zum Mars würde dabei 30 Minuten dauern; jene zum Alpha Centauri in der Andromeda Galaxie dauerte allerdings 20 Jahre.

Probleme dabei: 1) Die Sonde würde nach Erreichen der Geschwindigkeit ohne weiteren Antrieb durchs All rasen.

2) Der Laserstrahl müsste permanent das Sonnensegel treffen und dadurch das Raumschiff anschieben.

Nun vor einigen Tagen wurde ich 77 Jahre alt; wir alle wissen, wie primitiv die frühen Automobile technisch ausgerüstet waren. Meinen Renault 4 CV konnte man ankurbeln, manchmal musste ich das auch tun, wenn die Batterie keinen Saft mehr hatte. Vielleicht könnten die derzeit forschenden und die später tätigen Physiker sich bei Raumschiff Enterprise etwas abschauen.

Ein weiteres Problem dürfte sein, dass derzeit nur sehr wenige der die Menschheit führenden Politiker eine Notwendigkeit in dieser Forschungstätigkeit sehen. Denen wäre zu empfehlen, sich mit der Alterserwartung unserer Sonne auseinander zu setzen.

Wie gesagt; seit dem Verlassen des Paradieses ist die Menschheit selbst verantwortlich, für ihre Kost und Logis zu sorgen; fähig dazu ist sie!

© Philip 14.07.2019