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Ein unterhaltsamer Abend bei Thalia ...

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Ein unterhaltsamer Abend bei Thalia ... | story.one

Ziemlich voll war der Raum, ja das beschreibt es wohl am Besten, wenn man sich die Gegebenheiten der gestrigen Story.one-Lesung bei Thalia im 3. Bezirk bildlich vorstellten möchte. Der arme Hannes, Martin und einige andere Personen, mußten sogar am Rande stehen, da keine Sitze mehr frei waren.

Bis zur letzten Minute, war ich etwas unsicher gewesen, ob ich wirklich fahren würde können, dank einer Art Hexenschuss im Genick, dem ich jedoch trotzte, da ich doch endlich auch einmal bei einer Story.one-Veranstaltung live dabei sein wollte. Und ich bin heilfroh, dass ich mich - Kraft der Gedanken - aufraffte und mit eisernem Willen, Akupunktur und Stoßgebet meinen Plan umsetzte! "Ich werde heute dort hinfahren, mit dem Taxi und einen wundervollen Abend erleben, mit herzlichen Begegnungen", so lautete meine innere Motivation und als kleine Unterstützung, fragte ich eine liebe Freundin und meine Frau Mama, ob sie auch mitkommen wollen ... dass ich für Ludovico einen Platz frei hielt, den ich bis dahin noch nicht persönlich gekannt hatte, außer durchs Schreiben, war selbstverständlich.

Was soll ich sagen? Wir alle wurden reichlich beschenkt mit so unbezahlbar wertvollen Gaben.

Der bewundernswerte Gregor Demblin, der eine Geschichte aus seinem Buch vorlas und mit sehr viel Humor und Charme, einige Fragen des Hr. Strolz beantwortete, übermittelte den Zusehern, dass man niemals aufgeben darf und alles schaffen kann, egal wie aussichtslos die Lage auch erscheinen mag. Als er über sein damaliges, dramatisches Nahtoderlebnis berichtete, fand ich mich selbst wieder, habe doch auch ich bereits den dunklen Tunnel und das strahlend weiße Licht erleben dürfen, nach einem Ärztefehler, als ich 16 Jahre jung war. Gregors Worte berührten mich sehr tief, vielleicht auch deshalb, weil er fast mein Jahrgang ist.

Er sprach nicht nur von seiner gegründeten Firma „MyAbility“, sondern auch liebevoll von seiner Familie, die ihm den wichtigen Rückhalt und ganz viel Liebe schenkt. Der Applaus wollte kaum enden und wir bekamen anschließend die Chance, mit Hannes ein kurzes, interessantes Pläuschchen zu führen. Als Gregor von der Bühne geführt wurde, setzte ich mich kurz, um einige, persönliche Worte zu wechseln, was mich total freute.

Wie durch Schicksal, fanden dann plötzlich die reizende Susanne Paulus, der immer zu Scherzen aufgelegte Andreas Trimmel, der witzig-spritzige Miracle-John mit dem liebenswerten, hochmusikalischen Ludovico Lucchesi Palli und meiner Wenigkeit zusammen. Spontan beschlossen wir, uns noch unten im Café zusammenzusetzen. Die Zeit verging wie im Flug, leider viel zu schnell, denn wir hatten so viel Spaß zusammen und uns so viel zu erzählen. Es haben sich wohl die richtigen, "naturbelassenen" Menschen gefunden, die auf absoluter Augenhöhe miteinander kommunizieren können, würde ich einfach, frei von der Leber weg sagen.

Ich danke Euch ALLEN für Eure Zeit und diesen unterhaltsamen, unvergesslichen Abend!

© RENAvonRAVENSTEIN 2020-09-11

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