Poch...Poch... Poch...

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....02:32 Uhr, mein Lieb schnarcherlt ganz leise neben mir im Bett. An der Haustüre dreimal Poch, Poch, Poch, nicht stürmisch Einlass fordernd, nein, ganz schüchtern, trotzdem, sehr bestimmt... Ich brauche nicht aufstehen, schauen wer da klopft, es wird niemand sichtbarer davor stehen, es werden auch keine Fußabdrücke im Schnee zu sehen sein... wer so an meine Türe pocht hat Abschied genommen, Abschied für immer...

...Seltsame Trauer, gleichzeitg Freude, nicht wirklich beschreibbar das Gefühl...

Im Traum zuvor, da war wer da, ganz unscharf, verschwommen, nicht erkennbar, aber, es war wer da...

...Wer gegangen ist, das hat sich mir bis jetzt noch verschlossen, der Tag, oder die Tage werden Klarheit bringen...

© rustneversleeps