Polizei mit Blaulicht

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Polizei mit Blaulicht | story.one

Ich staunte nicht schlecht, als ich das Blaulicht flackern sah. Der weiße Schnee der dick die Wiesen und Bäume wie mit einem Zuckerguss überzog, reflektierte das Licht wunderbar.

Wie eine große organische Leinwand, die über die Natur gespannt war, war die Bühne um den heroischen Auftritt der hiesigen Polizei zu gewähren. Es klingelte und als ich aus dem Fenster sah, machte ich einen blitze blank polierten Polizeiwagen mit zwei Polizisten aus.

„Papa i glaub des is für di, die Polizei is do!“

„Jo, i kum schu.“, sagte er mit einem Seufzer. Er schwang sich die Stiegen hinunter und hatte seinen Firmenausweis noch umgehängt. Dieser baumelte hin und Herr. Darauf stand Herr Ingenieur K. „Grüß‘ Gott, sind Sie Herr K?“, fragte der eine, Lesen war anscheinend nicht seine Stärke. Baumelte ja sein Ausweis mit Foto vor Papas Brust.

„Ist der Wagen mit dem Kennzeichen 123 XYZ ihr Fahrzeug?“ „Ja.“

„Haben Sie den Wagen um 18:20 gelenkt?“ „Ja, hab‘ ich.“

„Wir haben eine Anruf von einer Frau bekommen, dass Sie betrunken sind. Können Sie uns schildern was passiert ist?“

„Ja, ich bin bei der Kreuzung Y Straße mit Z Straße gefahren und habe sie ein wenig geschnitten. Daraufhin hat sie das Fenster runter gekurbelt und mich beschimpft:

<Deppata Gsoffana, i zag di oun!>

Daraufhin habe ich gesagt: <Machen Sie das!>“

„Der Anhänger ist ausgeborgt und schert ein wenig aus, das ist mein Vater nicht gewohnt“, schaltete ich mich ein. „Ach so, ein Anhänger“, wiederholte der Polizist uns schielte auf den Hänger, der am Grundstück stand. Jetzt schien ihm die Sache etwas einzuleuchten.

„Dürfen wir eine Alkoholkontrolle machen?“

„Ja, sicher.“ „Null, null Danke.“

„Kennen Sie die Dame?“ „Nein, noch nie gesehen.“

„Sie hat uns nicht einmal ihren Namen verraten.“ Jetzt wurde den Polizisten erst bewusst, dass sie einen anonymen Anruf bekamen mit der Anschuldigungen eines betrunkenen Autolenkers, wobei mein Vater nichts getrunken hatte. „Es ist unsere Pflicht den Dingen nachzugehen“, erklärte der Dienstälteste. Das Blaulicht schalteten sie aus und zogen leise und unbemerkt in der nächtlichen Finsternis von dannen.

© Sternenkind