Wie ich meine Traum-Wohnung manifestierte

Nach einer fast 2-jährigen fantastischen Tour durch Australien und Neuseeland lande ich wieder in Good-old-Germany.

Für das Nomadenleben hatte ich meine Wohnung aufgelöst. So quartiere ich mich in einer einfachen, aber angenehm möblierten Wohnung ein. Ein Nachbarschaftskonflikt kickt mich in die Entscheidung, meine neue Wohnung zu kreieren - jetzt. Ich gehe „in die Vollen“, hebe meine Energie an, konzentriere mich höchst fokussiert auf die Frage: Was ist mir an meiner neuen Wohnung das Wichtigste, das Wesentlichste? Wohin zieht mein innerstes Streben? Was lässt mich am intensivsten körperlich vibrieren?

Eine starke innere Schwingung erweckt die Vorstellung in der Nähe von Wasser zu sein. Gelegenheiten zum schwimmen, walken und spazierengehen sind über kurze Wege leicht erreichbar.

Ähnlich hohe Frequenzen erreichen die Werte Leichtigkeit und Freiheit. Die Kosten sollen so gering sein, dass ich es mir weiterhin leisten kann zu verreisen, wann, wohin und wie lange ich möchte. 1 1/2 Zimmer reichen. Ich sehe einen Kaltmietpreis um die 300 €. Eine Wohnung im chicen Südwesten Berlins zu diesem Preis? Nicht sehr wahrscheinlich, aber nicht unmöglich.

Ein Garten erscheint vor meinem inneren Auge. Ja, wunderbar, kleine Wohnung, aber mit Garten. Das müsste funktionieren. Zudem wünsche ich mir einen kraftvollen Ort und freundliche Menschen in der nahen Umgebung.

Ich feile an der Intention bis sie pfeilscharf strotzt vor Energie und die Idee optimal aufgeladen ist. Stark genug, um meine geistige Ausrichtung von jenseits der Zeit durch die Raum-Zeit-Schranke in die sichtbare Wirklichkeit fallen zu lassen.

Am nächsten Tag durchsuche ich das Internet. Ich sehe sie sofort: Diese Wohnung ist wie für mich gebaut: Eine Remise - ein „eigenes“ Haus mit Garten.

Zugegeben, sie ist nicht sonnendurchflutet. Aber das stand nicht auf meiner Liste. Alle fokussierten Intentionen sind erfüllt.

Zum See gelange ich in wenigen Minuten. Das „Dorfzentrum“ liegt in der Nähe. Bis heute geniesse ich es, einfach alles für den täglichen Bedarf, ja sogar meine Autowerkstatt und ein auf Silver-Ager ausgerichtetes Fitness-Center mit Schwimmbad, zu Fuß erreichen zu können. Ich liebe die großen Bäume um mich herum und das Gezwitscher unzähliger Singvögel.

Es wohnen freundliche Menschen im Haupthaus. Im Sommer gibt es gelegentlich ein Gartenfest. Ich fühle mich reich beschenkt. Die Wohnung erlebe ich immer noch als echten Jackpot.

© Ursula Luisa Rieger