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Angst ist ein Thema, das mich von Kindheit an begleitet hat und noch immer begleitet. So habe ich mich viel mit diesem Ph├Ąnomen menschlicher Existenz besch├Ąftigt. Angst hat viele Gesichter. In der heutigen Zeit allgegenw├Ąrtig die Angst vor dem Virus, damit verbunden die im Menschen tief sitzende Angst vor Krankheit und Tod. Es gibt aber auch die Angst vor dem Leben, die Angst vor neuen Herausforderungen beruflicher oder famili├Ąrer Natur. Ich denke auch an die Angst vor Einsamkeit, vor Armut, aber auch an die Angst vor N├Ąhe. Da gibt es die Schulangst, die weit verbreitet ist. Dann ist da die Angst, den Anforderungen des Lebens in unserer materialistisch orientierten Leistungsgesellschaft nicht gen├╝gen zu k├Ânnen. Die Angst vor Verlust. Sie kann ein tief sitzendes schmerzliches Gef├╝hl sein. Und es gibt die Angst vor der Angst.

Nat├╝rlich hat Angst auch eine ganz nat├╝rliche Schutzfunktion. Es ist durchaus sinnvoll, in manchen Situationen Angst zu haben und dadurch lebensrettende Schritte zu setzen. So geh├Ârt Angst zum Leben. Aber es gibt einen Unterschied zwischen berechtigten ├ängsten und jenen ├╝bertriebenen, realistisch gesehen nicht notwendigen ├ängsten, entstanden in fr├╝hkindlichen verletzenden Erfahrungen und traumatischen Erlebnissen. Das ist ein weites Land.

Ich lade euch ein, von euren ├ängsten zu erz├Ąhlen, euch mit euren Geschichten rund um das Thema ANGST mit mir an mein Feuer zu setzen, die ├ängste bei ihren Namen zu nennen, denn dann verlieren sie vielleicht ein wenig von ihrer Macht. Und aus eigener Erfahrung wei├č ich, dass es ein gutes Gef├╝hl ist, eine Angst ├╝berwunden zu haben. Denn ├ängste blockieren, hindern den Fluss des Lebens, binden Lebensenergie und st├Âren Kreativit├Ąt und freie Entfaltung der eigenen Pers├Ânlichkeit.



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