azul señales

von Bernd Lange

⟫ In den unendlichen, stĂ€ndigen Wellen geschieht so viel, um mir zu zeigen, wofĂŒr ich keine Vergleiche brauche. âŸȘ

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Einsam, still und wunderschön war es, als wir uns hier nach langer Zeit der Unnahbarkeit wieder begegnen durften. Wir brauchten nicht viele Worte, wir brauchten nicht viele BerĂŒhrungen, wir brauchten nicht einmal viele GefĂŒhle. Wir kannten uns ja gut genug, dass wir wussten, wie wir miteinander umgehen. Es wurde, wie es schon immer war: immer wieder neu, immer wieder anders 
 und ĂŒber uns lachte vergnĂŒgt die Sonne.

Keine Worte mehr ĂŒber das Gestern, nur das Jetzt hat gezĂ€hlt. Dass unsere Stille zum Anfang aller Inspirationen wurde − der Moment, in dem GegenstĂ€nde und Bilder, Gedanken und Vorstellungen, aus denen Erinnerungen und SehnsĂŒchte bereits vorhanden waren, ĂŒbereinstimmten. Wir hatten unsere Zeit, und wir haben sie genutzt. Wir haben uns genommen, was wir brauchten. Und wir haben gegeben, was wir geben konnten. Am Ende kam er, wie es kommen musste: ein Abschied, den wir seit dem ersten Mal bereits Auf Wiedersehen genannt hatten.

Wir wollten uns gar nicht mehr loslassen, als wir uns umarmten. Und doch haben wir uns voneinander gelöst − losgelöst, was sich noch lange nicht nach losgelassen anfĂŒhlt. Wie gut, wenn keine Fesseln an unserer Liebe scheuern.

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