von Martina Haider
Dem Himmel so nah und doch so fern.
Begleitet von Erinnerung und Traum.
Ich halte deine Hand,
präge mir deine Stimme und Augenfarbe ein.
Spüre deine Küsse und Umarmungen
intensiver auf meiner Haut.
Ein allerletztes Mal noch.
Keine Zeit für Wiederholungen.
Du kämpfst dagegen an, während Traurigkeit
deine Sicht trübt.
Doch eine schwere Krankheit lässt auch ein
Kämpferherz untergehen.
Die letzten Sonnenstrahlen erwärmen
das Land.
Beim nächsten Wimpernschlag bricht
die Nacht herein.
Trauer legt sich um mein Herz.
Meine Lippen formen kaum merklich,
„Du fehlst hier.“
© Martina Haider 2025-03-09