Die Kunst des Romans …

Story

… ist eine Bewältigung. Ist ein (selbst)erkennen. Ist … Sein oder Nichtsein. Ist ein öffentlich machen … auch die `hard facts´ im Inneren. Ist Mystik. Ist Schreiben über die Teufel und seine Engel. Als Autor lebt von den von Auseinandersetzungen und von Disputen. Ohne Rücksicht. Das hat machiavellische Züge. Egal ob man im Besitz der Wahrheit ist. Das hat Philosophisches und auch praktische Lebensweisen. Das braucht reife Überlegung im Nichtsein. Einen Plan in der Entstehung. Der Roman stirbt nicht … in ihm wird gestorben oder geboren.

Warum dieses Roman-Leben? Warum diese Welt als Wille und Vorstellung? Warum mit Schopenhauer reden? Warum steckt in jedem Roman Nietzsche und Shakespeare drin? Warum Hänschenklein? Warum Schneewittchen? Warum auch Jedermann und Buhlschaft. Warum haben wir Romane? Weil … der Mensch den Ton-Text-Atem braucht. Weil sich in jedem Winkel etwas findet was auch im Dunkel strahlt. Den Groll in dem Busen befreien. Homer. Das alles ist Roman-Kunst. Wunden-Verse. Gebrochene-Herzen. Ungebrochen. All das gibt es auch in den Geschichten. Im großen Roman findet man alles gemeinsam. Frohsinn, Trübsinn, Wahn und gebärende Wünsche.

„story-one“ hat auch die gebärenden Wünsche und Erfüllungs-Momente. „story-one“ bedient Moment-Aufnahmen. Und die sind wunderbar. Wir leben in Momenten. Vieles will vergessen werden. Vieles will an der Wand hängen. Vieles will man über den Garten-Zaun berichten. Das hat auch alles seinen Sinn. Der Roman spiegelt immer auch das vorher und nachher. Der Roman lebt im Überall und Nirgendwo. Der Roman braucht Entfaltung. Er braucht die Seiten … die Brücken … die Sinnerwartungen.

Ich bin der glückliche Roman-TON-Autor, der bei jeder Roman-Seite ein neues LIKE bekommt. Und das haufenweise. Das ist ein Privileg. Ich liebe Euch dafür. Der Roman kann aber nicht jede Seite schlafen gehen. Er will wachsen. Ich habe das aus deiner tiefen Verzweiflung getan. Ich musste die Roman-Figuren meines eigenen Werkes neu kennenlernen. Mein Schlaganfall vor 10 Monaten hat dieses seltsame Glück geschehrt. Alle meine Roman-Erinnerungen … an den TON … und an die Freunde und Figuren-Begleiter waren verschwunden. „story-one“ hat mir Schritt für Schritt den Weg freigemacht. Mir die Bahnen geöffnet.

Ich musste mein Leben neu finden. Ich habe dazu meine innere Stimme und meine äussere Stimm-Findung benötigt. Diese Stimme in allen Variationen … der eigene Grund-Ton, diese Arbeit hat mich auf den „story-one“ geführt. Ich habe meinen eigenen TON-Roman wieder gefunden. Ich Danke meinen Engeln und der „story-one-Welt“ … endlos.

„story-one“ ist keine Roman-Plattform. Es ist ein Medium. Ein Spiel mit Bällen. Mit einer perfekten Spiel-Zeit. Dann werden die Seiten gewechselt. Es wird neu angepfiffen. Der Geschichten-Leser ist Aktiv-Gebärender.

Der Roman-Leser ist Kartograf. Der Autor ist Vermessungs-Planer und Straßen-Erschaffer. (Auch immer weiblich) Er lebt in Utopia … … … …

© 2021-08-17

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