Wer sich wirklich fĂŒhlt, sich aber dennoch nicht einsam vorkommt oder auf seine Intuition hört. ZĂ€hlt hier schon mittlerweile als auĂerirdisch.
Unsere Welt ist im Wandel, da wir gelernt haben unseren Konditionierungen die FĂŒrsorge und das VerstĂ€ndnis zu geben, um diese langsam aufzulösen. Alles hat seine Berechtigung und auch ich dachte mir zu Beginn dieser Reise niemals: Das ich heute hier vor dem PC sitze und ein Buch ĂŒber meine intime Lebensreise als Projektorin schreiben werde.
Doch alles zu seiner Zeit. Nur fĂŒr dich als kleiner Einblick: Projektoren sind keine klassischen Maschinen, wie du sie vielleicht (wenn du Baujahr 1990 und nicht jĂŒnger bist) noch aus dem Bio Unterricht kennst. Wenn der Lehrer seine sorgfĂ€ltig, vorbereiten, mit Filzstift geschriebenen Folien auf den Lichtbildschirm auflegt. Damit der Projektor diese dann umwandelt und seine Spiegelung den ,,Outcomeâ dimensional vergröĂert. Ja der Vergleich ist nicht schlecht fĂŒr den Anfang, doch er noch hinkt in ein paar Aspekten.
Erstens und der einzig wahre Grund: Projektoren sind Menschen die zu den himmlischen knapp 22 % gehören, die sich selbst nie wirklich wahrnehmen und so richtig ,,sehen“ können. Jackpot! Denkst du dir vielleicht. Na ja es kommt immer darauf an was du mit deinem Wissen anfĂ€ngst. Oder in welchem Umfeld du lebst. Wenn du die richtigen Menschen an deiner Seite hast, bekommst du genau die Sichtweise, die Eingebung die fĂŒr deine ganz persönliche Transformation nötig ist glaube ich.
Bei mir fing es eines Nachts an, als ich schweiĂgebadet, nach stundenlanger ,,GrĂŒblereiââ in meinem kleinen Bettchen unter tauschen Bettdecken plötzlich auffuhr. Als wenn mich eine fremde Gestalt, ruckartig an den beiden Vorderarmen gepackt und mit festem Griff nach oben katapultiert hĂ€tte. Aber wie das Leben so spielt, riss ich panisch meine braunen Augen auf und stand natĂŒrlich sofort senkrecht in meinem Bett. Alarmbereitschaft hoch zehn rief mein Körper. Ich musste erstmal panisch atmen, die HĂ€nde aus meiner Verteidiger Position entfesseln und ĂŒberhaupt erstmal kapieren das dies ein Albtraum war. Niemand stand vor meinem Bett und wollte mich huckepack oder was auch immer in das nĂ€chste Nevada seiner Welt entfĂŒhren. Oke erstmal 10mal mindestens ruhig atmen, flĂŒstere ich leise zu mir. Wie war das nochmals? 4 Sekunden einatmen und dann??âŠ.Ach egal Atmen halten konnte ich gerade nicht dafĂŒr waren meine Lungen zu sehr unter Druck. Gut nachdem ich mich dann in den nĂ€chsten 10 Minuten einigermaĂen in das Hier und Jetzt gebracht hatte, fing ich zum Reflektieren des Traumes an.Â
Oder besser gesagt: Albtraum? Was war passiert bevor der dunkle, krĂ€ftige Mann mich aus meinem ,,Unicornââ Universum riss? Ich wusste nur noch das ich am Abend zuvor viel zu lange wach gelegen habe und mir den Kopf darĂŒber zerbrochen habe welchen Namen ich meinem neuen Gewerbe verleihen durfte. Danach kamen Schlagbegriffe wie: Ich beschĂ€ftige mich gerne mit Menschen, bin sĂŒchtig danach wie sie ticken, funktionieren oder was ihre Persönlichkeit ausmacht und das ich kreativ bin.Â
© Melanie Dirnhofer 2024-02-09