Ein verdammt guter Fick! (4. Episode)

Jochy_N

von Jochy_N

Story

Vermutlich kennen Sie das ja. Zweimal im Jahr werden die Frauen immer schöner, bis sie schier unwiderstehlich sind. Sie duften dann herrlich und sehen einfach bezaubernd aus.

Dasy, meine Nachbarin, ist ein echtes Prachtweib: Eine typische Deutsche, groß, grobknochig und unglaublich kräftig. Ihr Haar ist hell, mit dunklen Flecken. Sie ist im Grunde gutmütig und ein wenig phlegmatisch.

Dasy lebt in einer kleinen Hütte in ihrem Garten. Ich shakere immer ein wenig zu ihr hinüber. Sie gibt dann vor, mich nicht zu bemerken. Typisch Frau.

Die Veränderung an der Deutschen entgingen mir nicht. Sie hörte auf, mich zu ignorieren. In dem Maß, in dem sie mir mehr Aufmerksamkeit schenkte, wurden auch ihre Duftmarken gehaltvoller, bis, ja, bis der Tag kam, an dem sie bereit war. Sie stand am Zaun und lud mich ein. Doch wie hätte das gehen sollen?

»Spring du einfach rüber, groß, wie du bist, ist das ein Kinderspiel.« Aber was soll ich sagen, sie scheiterte daran.

Natürlich war mir klar, dass alles vergebens wäre, wenn ich es nicht rasch genug schaffen würde. Ein dramatischer Kampf gegen die Zeit begann. Ich forderte, wann immer möglich, in den Garten zu dürfen, denn unter dem Jasminbusch hatte ich meine Baustelle begonnen. Frauchen rügte mich mehrfach der schmutzigen Pfoten wegen, sie drohte mir sogar, mich nicht mehr aufs Sofa zu lassen, aber in dem Moment war mir selbst das egal.

Dasys Duft ließ langsam nach. An einem regnerischen Donnerstag war es geschafft: Ich betrat mit stolz erhobener Rute feindliches Gelände.

»Machs mir Doggy.« Doggystyle ist meine Lieblingsstellung. Ich stand nun vor einem neuen Problem: Dasy war etwas größer als ich. Selbst ein so erfahrener Dackel wie ich tut sich schwer, eine Deutsche Dogge zu beglücken. Nach einigem Hin und Her schnappte mich Dasy und stellte mich auf die Hundehütte. Dann platzierte sie sich so, dass ich guten Zugang hatte: Bahn frei für Tappsi. Und ich gab wirklich alles! Ich schob keine schnellen Nummer, gut Ding braucht Weile. Aber weil Dasys Hundehütte hinter den Thujen steht, blieben wir ungestört.

Dasys Frauchen tauchte plötzlich vor unsrer Tür auf. »Ihr dahergelaufenes Sauviehhat unsre Daisy geschwängert. Der Bastard hat sich unter unsrem Zaun durchgegraben. Natürlich werden sie wieder einmal vorgeben, nichts davon bemerkt zu haben.«

Mein Frauchen machte Frau Hörtnagel darauf aufmerksam, dass es für Dackel unmöglich sei, eine Deutsche Dogge zu beglücken. »Im Übrigen sind sie selbst schuld, man lässt ein Tier nicht Sommers wie Winters im Freien. Ein Hund braucht auch Streicheleinheiten«. Sie ist wirklich das intelligeenteste Wesen im gesamten Universum!

Dieser Auseinandersetzung folgte ein eisiger Waffenstillstand, der bis heute anhält. Im Nachbargrund wuchsen acht Welpen auf. In dem Maß, in dem sie größer wurden, kamen ihre herrlich krummen Beine immer besser zur Geltung. Meine Vaterschaft war mehr oder weniger bewiesen.

© Jochy_N 2022-12-09

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