von Christine Dörr
Ein Mensch braucht Freunde. Ich habe nicht viele sehr enge Freunde. Den Freund, den ich an die erste Stelle setze, nenne ich meinen besten Freund. Er heißt Jesus Christus.
Ich habe auch eine beste Freundin und einen besten Ehemann. Ich habe beste Kinder und eine beste Schwiegertochter. Diese Liste könnte ich fortführen.
Da die Überschrift jedoch lautet „Mein bester Freund“, schreibe ich heute an diesem besonderen Tag über diese eine einzigartige Person, die ich als meinen besten Freund bezeichne.
Er ist immer für mich da, hört mir jederzeit zu, versteht mich voll und ganz. Er liebt mich mit einer vollkommenen Liebe und er trägt mir nichts nach. Vielmehr trägt er alle meine Lasten und Sorgen. Jeden einzelnen Schritt meines Lebens begleitet er mich und hat sein Auge auf mich gerichtet. Er sagt mir immer wieder, wie wertvoll und kostbar ich für ihn bin. Ich bin sein Augenstern, seine Perle, sein Diamant. Ich bin sein Meisterwerk. Jedes Mal, wenn ich ihn anschaue, lerne ich ihn ein Stückchen besser kennen und noch mehr lieben. Ich darf ihm immer ähnlicher werden. Ich bin bestrebt, ihn immer anzuschauen. Ich habe ihn lieben gelernt. Doch er hat mich zuerst geliebt. Er hat mich gerufen und mir seine Freundschaft angeboten, weil er sich danach gesehnt hat, mit mir zusammen zu sein. Er bietet mir Schutz, Hilfe, Geborgenheit. Er ist treu und gibt mir Hoffnung und Frieden. Kein Mensch auf dieser Welt kann mir das geben, was mir mein bester Freund gibt. Er hat mir versprochen, dass ich für immer und ewig bei ihm sein darf. Warum ich das alles hier heute über ihn schreibe? Heute ist ein besonderer Tag. Wir feiern heute einen Feiertag. Ich denke daran, was mein bester Freund für mich getan hat. Er liebt mich so sehr, dass er bereit war, für mich zu sterben, damit ich leben kann. Er möchte, dass ich ein Leben in Fülle führe. Und nicht nur das: Wenn ich einmal meine körperliche Hülle verlassen werde, hat der Tod keine Macht mehr über mich, denn mein bester Freund hat mir durch seinen stellvertretenden Tod am Kreuz ewiges Leben ermöglicht. Ich darf, wenn ich diese Erde einmal verlassen werde, nach Hause gehen, ins Vaterhaus, zu meinem himmlischen Vater. Eine große Familie versammelt sich im Vaterhaus. Alle, die an Jesus Christus glauben und ihm vertrauen, alle, die ihn eingeladen haben in ihr Leben, dürfen sich zur Familie Gottes zählen.
Ich spreche dir heute eine Einladung aus. Denn mein bester Freund hat mich beauftragt und mir dieses Vorrecht gegeben, dich heute einzuladen. Er will auch dein bester Freund sein. Möchtest du ihm dein Ja geben? Lädst du ihn ein, in dein Leben zu kommen und ihm dein Herz zu schenken? Ich habe es nie bereut, die beste Entscheidung meines Lebens getroffen zu haben.
Er wartet auf dich!
Heute ist Karfreitag. Es ist der Tag, an dem ich mich erinnere, was Jesus Christus für mich getan hat.
Die größte Liebe beweist der, der sein Leben für die Freunde hingibt.
Johannes 15, 13
© Christine Dörr 2026-04-03