Nördlingen

Gabriele Ecker

von Gabriele Ecker

Story

Willkommen in der ehemals freien Reichsstadt an der romantischen. Der mittelalterliche Stadtkern ist wohl einzigartig auf der Welt. Die rundum begehbare Stadtmauer, der Kirchturm“ Daniel“, von dem nach wie vor jeden Abend der Türmer seinenWächterruf, „So, G`sell, so“ ruft. Wertvolle Kunstwerke und Museen hinterlassen einen bleibenden Eindruck. Ein Rundgang durch die kleinen und großen Gassen lässt sich vieles Entdecken. Hier ein paar historische Bauwerke und Gebäuden: Die Neumühle aus dem 14. Jahrhundert, heute im Privatbesitz, der Reißturm, er wurde 1644 in einen Geschützturm umgebaut, durch einen Durchgang hat er eine Verbindung zur Stadtmauer. Der Obere Wasserturm sicherte den Mauerdurchlass der Eger in die Stadt, er wurde 1469/71 errichtet. Der Löwen- und Pulverturm, die massiven Batterietürme wurden 1533 erbaut. 1883 wurde der Löwenturm in Wohnungen für Obdachlose umgebaut. Die alte Schranne: Versteht man den Ort, aber auch die Veranstaltung des Getreidehandels, erstmals 1402 erwähnt. Der Kornhandel wurde 1937 eingestellt. 1996/97 wurde das Gebäude renoviert und in eine Markthalle, sowie ein Restaurant eingerichtet. Im ersten Stock wurde ein Veranstaltungsraum für Ausstellungen und Konzerte errichtet. Das Rathaus: „das Steinhaus zu Nördlingen“ ist seit nunmehr seit 600 Jahren das Rathaus der Stadt. 1509 errichtete der Baumeister Stephan Weyrer den Fassadenerker und den sogenannten Schatzturm. 1618 wurde die Freitreppe von Wolfgang Walberger erbaut. Unter dem Treppenpodest befindet sich die einstige, heute nicht zugängliche Fensterlose Gefängniszelle. Die Seelhäuser: Eine Stiftung des Jahres 1453 zur Unterbringung von Bedürftigen, armen Leuten. Das Deininger Tor wurde 1516-1517 durch einen Neubau zur heutigen Form ersetzt. Es folgen einige Kirchen, wie die Salvator Kirche, Spitalkirche, St. Georgskirche. Weiter gehst mit dem Berger Tor, das sicherte die Straße nach Ulm. Haus der Kultur, neue Bastei, wurde leider abgerissen. Baldinger Tor, Stadttor ins württembergische, die Backofentürme, Brot- und Tanzhaus, diente während der Mess` als Verkausfsgebäude der Tuchhändler und als Festsaal. Die Stadtmauer, Hallgebäude, Leihhaus, unterer Wasserturm, das Winter` sche Haus, ein sehenswertes restauriertes Fachwerkhaus, Hafenmarkt, Reimlinger Tor, das sicherte die Handels- und Heerstraße nach Augsburg und die Alpenpässe nach Italien. Der Feilturm, diente als Schuld- und Gefängnisturm, Kriegerbrunnen, Gerberhäuser, Spitzturm, alte Bastei/ Kulturzentrum Ochsenzwinger, das Löpsinger Tor sicherte den Straßenzugang nach Nürnberg und Leipzig, das Klösterle, war früher ein Franziskanerkloster, später Kornschranne, heute beherbergt es ein Hotel und den Nördlinger Stadtsaal.

Dies war nun ein Auszug aus Nördlingen eine Stadt an der romantischen Straße. Wirklich sehenswert, zu jeder Jahreszeit, vor allem zum Weihnachtsmarkt rund um den Daniel. Auszeit!

© Gabriele Ecker 2022-12-13

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