von Amelie Eckert
 Spuren sagen sie, bleiben im Sand
Spuren zurĂŒckbleibend am Strand
In frischem Beton, Pfoten, HĂ€nde oder Zeichen
Lassen sich nicht mehr verstreichen
In BĂ€ume geritzt
Herzen von Liebhabern geschnitzt
Die Spuren die uns wirklich bewegen
Kann man oft nicht mit den Augen sehen
Tiefe Spuren in der Seele
Oft auch unbewusstÂ
Bemerken wir sie nicht ohne Frust
Meist von MomentenÂ
Stehen kaum in unseren TestamentenÂ
Können Spuren leicht verschwindenÂ
Ohne dass andere sie findenÂ
Wie Wellen am StrandÂ
Wie der SandÂ
Einfach fortgetragen
Manche Menschen fĂŒgen dir Narben zuÂ
Und wer damit alleine leben muss bist duÂ
Doch wer wĂŒrden wir sein ohne NarbenÂ
Alle grau und ohne Farben
Eines muss man doch dazu sagenÂ
Jeder wird sie haben
Wir alle hinterlassen Spuren
Mit verschiedenen TexturenÂ
Manche sind vergĂ€nglichÂ
Manche lebenslĂ€nglichÂ
Doch ohne Spuren zu hinterlassen
Könnte man die Welt auch nicht erfassen
Wir formen und verĂ€ndern unsÂ
Das ist die StÀrke eines Individuums
Spuren, sagen sie, bleiben im SandÂ
Behandele andere wie dich sebst
Denn du gibst oft nur, was du erhÀltst
Spuren, sage ich, hat man selbst in der HandÂ
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© Amelie Eckert 2024-09-23