The Day After 24

Alex D

von Alex D

Story
USA 2022 – 2023


Der nächste Morgen fühlte sich an, als wäre ich in Trance. Ich wachte auf. Langsam öffnete ich meine Augen, als Erstes sah ich die beiden leblosen Körper der beiden Fremde, die Kyle und mich gestern angegriffen haben. Danach schweifte mein Blick ab zu Kyle. Ich robbte zu ihm rüber und rüttelte an seinem Körper. „Kyle, bitte. Komm schon bitte, wach auf. Du kannst nicht tot sein“, schluchzte ich. Aber es war so, mit der bitteren Wahrheit musste ich ab jetzt leben. Ich packte alle Sachen zusammen und schaute in den Rucksäcken, der anderen, was ich noch gebrauchen könnte. Von dem einen nahm ich Wasser und Medikamente und von dem anderen das Sturmgewehr. Alles war gepackt und ich war Abreise bereit. Ich hielt inne. So kann ich mich nicht von meinem besten Freund verabschieden. Ich sammelte Steine und begrub seine Leiche darunter. Ich blieb vor dem Grab stehen und sprach einige Worte und betete. Ich hub das Gewehr auf und lief los. Auf dem weiteren Weg dachte ich an nichts, mein Kopf war leer. Ich wusste nicht, wie ich all das allein Schaffen sollte. Ab jetzt kennt ihr meine Geschichte, wie ich über das Feld geschlichen bin usw.



Kapitel 5 – das Leben geht weiter


 


Ich hatte eine unruhige Nacht hinter mir. Mir ging es nicht besser. Mein Frühstück bestand aus einer Schmerztablette und etwas Dosenravioli. Nicht gerade das Nahrhafteste aber dennoch besser als nichts zu essen. Ich packte mein Zeug zusammen und stiefelte weiter. Immer noch mit dem Ziel meine Freundin zu finden und vielleicht auch meine Familie. Ich stand auf einem kleinen Hügel und blickte noch einmal auf die Stadt. Durch das Visier des Sturmgewehres guckte ich mir alles nochmal genauer an. Danach schaute ich auf meine Karte, um zu wissen, wo ich ungefähr hingehen musste. Also pilgerte ich weiter. Ich dachte noch viel an Kyle. Nur wegen zweier Idioten ist er zu früh von mir gegangen. Es war Mittag, ich suchte mir einen Platz wo ich rasten konnte. Ich grub ein kleines Loch und machte dort ein Feuer. Dazu gönnte ich mir eine Cola, Leute ihr glaubt nicht wie toll der Geschmack von Cola sein kann. Ich aß den Rest Ravioli von heute Morgen. Ich hatte all das, was ich gerade zum Überleben brauchte, nur eine Sache fehlte mir. Ein Fortbewegungsmittel mit dem ich schneller Reisen konnte. Dies durfte aber auch nicht so viel Energie verbrauchen. Also Stand die nächste Mission fest. Ich musste mir ein Auto besorgen. Klar, hätte ich zurück zur Stadt gehen können aber das wäre ja nur wieder ein Rückschritt gewesen. Ich schaute auf der Karte nach. In circa Zehn Kilometern sollte ein kleines Dorf kommen. Vielleicht werde ich dort ja fündig. Ich packte meine Siebensachen zusammen und schlich weiter durch den Wald.


© Alex D 2024-08-22

Genres
Spannung & Horror
Stimmung
Dunkel
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