Wie gläubige Menschen ausgenutzt werden!

Gerhard Riemer

von Gerhard Riemer

Story
Weltweit

Gläubige Menschen sind meist auch gute Menschen. Sie sind fĂĽrsorglich in der Familie, sorgen sich um ihre Mitmenschen und glauben an das Gute. Als sie als Kinder gehört hatten, der liebe Gott und Jesus liebten und beschĂĽtzten sie, wenn man nur recht brav ist und an die Heilige Familie glaubt, vertrauten sie den frommen Reden des Herrn Pfarrers oder ihren Pastoren. Als man ein Goldkettchen mit einem Kreuz oder gar mit dem Anhänger seines ganz persönlichen Schutzengels geschenkt bekam, wusste man, jetzt gehört man zum erlauchten Kreis der Gläubigen und durfte regelmäßig zur Kirche gehen und den gelehrten Priester/Pastoren lauschen, auch wenn man oft noch gar nicht verstand, was da gepredigt wurde. Als Kind glaubte man vertrauensvoll, als Heranwachsender war das in Elternhaus und Schule Gehörte schon so weit im Bewusstsein verankert, dass es nicht hinterfragt wurde, zumal schon der geringste Zweifel bereits eine schwere SĂĽnde bedeuten wĂĽrde – wie man oftmals gewarnt wurde. Ja, und als Erwachsener hatte man andere Sorgen und Probleme, um sich mit seinem Glauben auseinanderzusetzen. Also bleibt alles wie gewohnt, irgendwann zahlte man Kirchensteuer, spendet auch mal gelegentlich und vertraut darauf, dass man irgendwann in den Himmel kommt. Eines gleich mal vorweg, das mit dem Himmel wird es nicht geben, denn es gibt keinen Himmel. Die gute Nachricht ist, es gibt auch keine Hölle. Weshalb ich das so felsenfest behaupten kann? Weil von dem, was uns als Wahrheiten gelehrt wurde, absolut nichts, aber schon gar nichts stimmt. Jesus hatte oftmals unmissverständlich betont, er sei nur gekommen, um den Israeliten zu predigen. (Mt 28 16) Sogar die Menschen aus Samaria verglich er mit Hunden. Römer, Griechen und alle anderen Nichtjuden waren fĂĽr ihn nebensächlich.(Mt 15 21) Er war von seiner Mission und der unmittelbaren Nähe der Endzeit derart ĂĽberzeugt, dass er keinerlei schriftliche Aufzeichnungen fĂĽr nötig erachtet, daher ist der angebliche Auftrag an Petrus, dieser möge eine Sekte/Kirche grĂĽnden eine später eingefĂĽgte Passage. Jesus hatte vorhergesagt, es wĂĽrden viele falsche Propheten kommen und in seinem Namen predigen. Nun, es kam Paulus, ein kleinwĂĽchsiger, unansehnlicher LĂĽgner, der vor Römern behauptete, er wäre aus Tarsus und hätte das römische BĂĽrgerrecht, vor Juden erklärte er, er wäre Jude und hätte von Jesus persönlich den Lehrauftrag erhalten. (App 22 6) Vor den erzĂĽrnten Aposteln behauptete er, er wäre bereits im Mutterleib von Gott auserwählt worden, daher benötige er keine Autorisierung durch die Apostel. (Gal 1 15) Mit ungeheurer Unverschämtheit erklärte er den Zuhörern, selbst wenn ein Engel vom Himmel käme und anderes lehren wĂĽrde als er, Paulus, der sei zu verfluchen! (Gal 1 8) Das gesamte Christentum beruht auf den persönlichen Meinungen und Lehren des Paulus, der Jesus gar nicht persönlich gekannt hatte. Jesus, der uneheliche Sohn der Maria, der Nichtjuden verabscheute, hat mit dem Christentum, das unter Papst Silvester mit dem Mithraskult fusionierte, um die Anzahl der Gläubigen mit einem Schlag zu vervielfachen absolut nichts zu tun. Daher sind die Lehren von einem hebräischen Stammesgott und seinem unehelichen Sohn die Christen lieben ebenso falsch wie die Aussicht auf ein Paradies im Himmel. Man will mit LĂĽgen und falschen Versprechungen nur an das Geld der (Leicht-) Gläubigen. Amen!

© Gerhard Riemer 2024-10-06

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Lebenshilfe