Jeremy & Emma (Teil 1)

Mara-Tabea Sarcevic

by Mara-Tabea Sarcevic

Story

Jeremy sitzt an seinem üblichen Platz auf den Felsen am Meer und raucht eine Zigarette.

Ich setze mich kommentarlos neben ihn, nehme ihm die Zigarette ab und ziehe daran. Er sieht mich abwartend an und grinst breit, als ich es nicht mehr schaffe, mein Husten zu unterdrücken.

„Das ist wirklich widerlich!“, sage ich kopfschüttelnd und gebe sie ihm zurück.

Er zuckt mit den Schultern und schnippt die Zigarette ins Meer, bevor er mich mit einem Ruck auf seinen Schoß zieht.

„Und du bist wunderschön. Hab ich dir das schon mal gesagt? Verdammt schön.“

Dann küsst er mich und es ist mir egal, dass er nicht besser als die Zigarette schmeckt. Ich lege beide Arme um seinen Hals und ziehe ihn noch näher zu mir her. Er küsst wirklich besser, als jeder andere davor. Seine Hände sind in meinen Haaren und wandern dann langsam meinen Körper herunter bis zu dem Saum meines Kleides. Dort verharrt er kurz und sieht mich dann mit hochgezogener Augenbraue fragend an. Als Antwort öffne ich nur leicht die Beine und küsse ihn wieder. Seine Hände wandern gierig an meinen Schenkeln hinauf und unter meinen Slip.

Als er mit seinen Fingern in mich eindringt, entschlüpft mir ein leises Aufstöhnen und er lacht dieses überhebliche kleine Lachen, das ich so verdammt sexy finde. Er weiß genau, was er tut und hat mich bald an den Punkt gebracht, an dem ich ihn anflehen will, mich endlich kommen zu lassen. Natürlich macht er mir es nicht so leicht und seine Finger verharren unbewegt in mir.

„Scheiße … tu mir das nicht an, Jer!“, stöhne ich atemlos.

„Scheiße, hm? Langsam färbe ich wohl auf dich ab, Prinzessin“, meint er nur überheblich und versucht so zu tun, als würde es ihn überhaupt nicht interessieren, was er mir gerade antut. Doch seine Stimme klingt rauer und ich höre das Verlangen darin, was mich nur noch heißer macht.

„Bitte?“, frage ich und beiße mir auf die Unterlippe.

„Fuck“, entfährt es ihm und er setzt mich unsanft neben sich ab. Er geht auf einem Felsen unter mir auf die Knie, reißt meinen Slip nach unten und verschwindet dann mit seinem Kopf zwischen meinen Beinen. Mit seiner Zunge kann er noch besser umgehen als mit seinen Fingern und als er diese noch zusätzlich benutzt, explodiere ich, als ich endlich zu meinem Höhepunkt komme.

Um nicht laut aufzustöhnen, verberge ich meinen Kopf an meiner Schulter. Jeremy taucht wieder unter meinem Kleid auf und zwinkert mir spöttisch zu.

„Das konnten die feinen Herren in deinem Palast wohl nicht?“

Ich schüttele den Kopf und versuche nicht zu zeigen, wie außer Atem ich noch bin. Er will wieder aufstehen, doch ich lasse ihn nicht. Stattdessen schlinge meine Beine um seine Taille und ziehe ihn dann zu mir her.

© Mara-Tabea Sarcevic 2021-04-12

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