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#rockmusik#gitarrelernen#zuckunftstraum

Eine recht ruhige Veranstaltung ( 73 )

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Eine recht ruhige Veranstaltung ( 73 ) | story.one

Die Fete wird für mich eine ruhige Veranstaltung, da ich keine besondere Lust verspüre, die anwesenden Gäste näher kennenzulernen. Franko und Suse kümmern sich um sich selbst und Finja muss sich um ihre Gäste kümmern, wenn sie auch immer mal wieder vorbeikommt, um sich mit mir zu unterhalten. Der gemeinsame Nachmittag hat uns nähergebracht und als es die Nacht in Richtung morgen zieht, vertiefen wir dieses Näherkommen langsam.

Die meisten Gäste sind schon gegangen, und die, die noch da sind, beschäftigen sich mit sich selbst. Finja ist leicht angetrunken und meine beste Zeit habe ich auch schon hinter mir, aber wir sind noch Herr unserer Sinne. „Es ist schön, dass du gekommen bist Bad, ich war mir eigentlich nicht sicher, ob du zusagen würdest.“ „Warum das denn Finja, ich meine, wir hatten doch sowieso mal vor zusammen Gitarre zu spielen und da wir uns ja kaum sehen, war das doch die beste Gelegenheit!“ „Ach so, deshalb hast du zugesagt und ich dacht schon, du wärst meinetwegen kommen.“ Und dabei schaut sie mich prüfend und auch ein wenig beleidigt an „Ne, also so war das jetzt auch nicht gemeint, natürlich bin ich in erster Linie deinetwegen gekommen!“

„Ob ich dir das glauben soll Bad?“ „Warum zweifelst du an meinen Worten?“ „Weil es nur Worte sind!“ Dann nimmt sie mein Gesicht zwischen ihre langen schlanken Finger und gibt mir nur einen Hauch von einem Kuss. „Sorry Bad, aber ich habe nichts gespürt!“ „Ich auch nicht Finja, vielleicht sollten wir es noch einmal probieren?“ „Und was sollte das ändern?“ „Na ja, ich bin mir nicht sicher, ob in der Kürze überhaupt etwas zu spüren war, aber ..“ Weiter komme ich nicht, weil sie vorsichtshalber doch noch einmal nachprüft, ob sie sich geirrt hat. Diesmal lässt sie sich etwas mehr Zeit und gibt mir damit auch die Möglichkeit, mich auf den Kuss einzulassen.

„Ich bin mir immer noch nicht sicher Bad?“ Und gibt mir erst gar nicht die Chance zu antworten. Diesmal geht sie aufs Ganze und ich lasse sie gewähren, denn was mich durchflutet, ist die Spannung, die sich über den Tag zwischen uns aufgebaut hat und dringend nach Entladung sucht. Ein langer Blick besiegelt unsere Entscheidung und es bedarf erst einmal keiner weiteren Worte mehr.

Als die Sonne fast schon aufgeht, legen wir uns schlafen. Wir bleiben bei den anderen Gästen im Partyraum und kuscheln uns zu 2 in meinen Schlafsack. Ich mache allerdings kaum ein Auge zu, denn außer Finja schnarchen auch noch andere Gäste lautstark. Die Nacht wird kurz und um überhaupt langsam wieder Leben in den Körper zurückzuführen, bedarf es Unmengen von Kaffee. Finja ist bester Laune, während ich nach der Schnarchorgie doch etwas zerknirscht bin.

Wir verbringen den Tag zusammen mit Franco und Suse und es ist schon spät, als Franko und ich nach Haus fahren „Ich freue mich, dass das mit euch beiden funktioniert hat Bad, ich hatte Suse extra gewarnt, dass du dich nicht verkuppeln lässt. Mit Finja musst du vorsichtig umgehen, sie hat schlechte Erfahrungen mit Männern gemacht!“

© BadLetters 2021-04-08

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