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#sternenhimmel#gegenwind#seiduselbst

Greif nach den Sternen!

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Greif nach den Sternen! | story.one

Verwirrt und tonlos laufe ich durch laute Gassen, überströmt von euren endlos vielen Massen.

Viel zu hoch für meine müden Beine überragen holprig viele Stolpersteine, den Weg zu meiner Seelen Peine.

Wehend wilde Böen reißen mich fast fort, doch kämpfend bleib ich hier an einem unwissenden Ort.

Viele Fragen plagen Schlaf und Traum, laden ein zum hellwachen Luftschlösser baun, die überfüllte Leere scheint mich zu durchschaun.

Geblendet von viel zu grellen Licht, nimmt mir mein Schatten meine Sicht. Was soll ich nur tun, was ist meine Pflicht?

Kämpfe weiter, flüstert eine ferne Stimme ja ganz zart, sie vermittelt mir so viel in ihrer zauberhaften Art.

Starr blicke ich zur Decke, wie wäre es wohl, wenn ich meine Träume wecke?

Behutsam zähme ich den Wind der Ahnungslosen, lasse mein tiefstes Inneres stürmisch wirbeln, herrlich tosen.

Die einst zarte Stimme ist im nahen Wandel, sie brüllt nun laut und kräftig ihren Willenshandel.

Die falschen Grenzen sind gesprengt, das wahre Innerste war lang genug verhohlen eingeengt, bedrängt.

Die Seele tanzt jetzt jubelnd frei im Mondeschein, tausend Sterne stimmen funkelnd schön mit ein.

Voll Energie greifen meine Sinne hoch hinauf, so nimmt das Leben prachtvoll seinen jubelnden Lauf.

Liebe Vita ziehe deine einladend krummen Bahnen, wehen sollst du mit verschiedenst bunten Fahnen.

Der Wind ist einer feinen Brise gar gewichen, so viel Zeit ist inzwischen schon verstrichen.

Ich bin da, und ich bin fort. Was mir fehlt, nehm ich beim Wort. Was ich habe, wahre ich behutsam auf in meiner Lebenslade.

Bewahrt euch eure Wunder, euer Selbst, ihr habt nur euch und diese Welt.

© Carina Allerstorfer 2021-09-15

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