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#mut#veränderung#neubeginn

Deniese Jesch - die Kinesiologin

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Deniese Jesch - die Kinesiologin | story.one

Im Podcast mit Deniese Jesch spüre ich gleich ihre positive Ausstrahlung und denke mir: Sie nützt also, die Kinesiologie.

Wenn jemand anderen Lebenshilfe anbietet, ist es für mich ein wichtiges Kriterium, dass sich dieser Mensch auch selbst helfen kann. Ich weiß gar nicht, ob ich damit richtig liege, ich glaube es einfach.

Deniese Jesch erzählt im Podcast, dass sie tatsächlich selbst ähnliche Probleme wie manche ihrer Patient*innen hatte und diese mithilfe der Kinesiologie gut bewältigen kann. Ich halte es für das Verständnis von anderen Menschen für förderlich, wenn man selbst in ähnlichen Situationen war. Oft ist beispielsweise ein Lehrer empathischer, der selbst auch manchmal Probleme in der Schule hatte, als ein anderer, der immer Vorzugsschüler war. Natürlich bestätigen auch hier wie überall Ausnahmen die Regel.

In der Psychologie und Psychiatrie ist es nicht anders. Das natürliche Interesse am Fach entstand bei vielen deshalb, weil sie selbst psychische Probleme hatten.

Auch heute noch hat Deniese Jesch Ängste, mit denen sie umgehen lernen muss. Wenn ihre Töchter reiten gehen, macht sie sich Sorgen, dass etwas passieren könnte. Diese Sorgen um die Kinder kennen viele Menschen, besonders wenn sie riskante Sportarten ausüben. Beim Minigolf passiert einfach seltener etwas als beim Reiten. Kluge Eltern wissen, dass man seine Kinder trotzdem nicht davon abhalten soll und dass man sich mit seinen Sorgen selbst auseinandersetzen muss und nicht die Kinder damit belasten darf.

Die Kinesiologie bietet Methoden, wie man mit Ängsten und Sorgen umgehen kann. Der Besuch beim Kinesiologen kann dem Leben eine gute Wendung geben. Hier liegt auch die Qualität dieses Berufs. Wie schön muss es sein, wenn man von Menschen mit Problemen besucht wird, die einen dann erleichtert und zufrieden verlassen. In abgeschwächter Form gilt das natürlich für alle Berufe, besonders ist es aber nur bei speziellen Berufen. So ändert sich mein Leben nicht so nachhaltig, wenn ich mir eine Pizza kaufe. Wenn ich aber jemanden von Ängsten befreien kann, darf ich schon sehr stolz sein.

Man schreibt es nieder und hinterfragt es gleich wieder. Vermutlich kann der Pizzabäcker genauso stolz sein wie der Kinesiologe. Der eine zaubert ein Leuchten in die Augen der Kinder mit seiner Pizza, der andere mit seiner Therapie, durch die das Kind sich dann vielleicht wieder besser weiterentwickeln kann. In beiden Fällen spielen Glück und Zufriedenheit eine wichtige Rolle.

Deniese Jesch studierte zunächst Wirtschaft und arbeitete dann auch in diesem Bereich. Sie entdeckte erst später ihre Neigung für die Kinesiologie. Dieser Mut, noch einen neuen Weg zu gehen und das zu machen, was man wirklich liebt, ist bei vielen der Beginn einer Erfolgsgeschichte. Egal, ob Pizza oder Kinesiologie, Liebe und Leidenschaft sind immer gute verbündete auf dem Weg zum beruflichen Erfolg.

© Norbert Netsch 2022-05-29

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