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#gemeinsam#geocachen#teamwork

Die fantastischen 4: Zusammen

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Die fantastischen 4: Zusammen | story.one

„Leute! Was macht ihr denn hier?“ Ich schlage die Augen auf. Über uns steht Jonas und blickt grinsend auf uns herab. „Wenn ihr noch was frühstücken wollt, müsst ihr euch beeilen. Wir haben schon fast alles aufgegessen.“ Sofort springen wir auf, niemand von uns will hungrig losgehen. Fabian wartet in unserer Ecke auf uns. Schnell schlingen wir das Frühstück hinunter und gehen unsere Sachen holen. Fabian und Jonas haben bei Markus bereits die ersten Koordinaten abgeholt. Und dann geht's auch schon los. Immer wieder will ich den anderen von dem Vorfall erzählen, jedes Mal, wenn ich den Mund aufmache, werden wir entweder durch etwas unterbrochen, oder mich verlässt der Mut. Wir haben den Stern schnell gefunden und sind bereits um 14:00 wieder zurück im Camp. Die restliche Zeit verbringen wir in der Hängematte. Aber auch jetzt schaffe ich es nicht, ihnen die Wahrheit zu erzählen.

Am nächsten Tag sind nur noch drei Gruppen übrig, es gibt jedoch nur mehr einen Stern. Bevor wir losgehen bekommen wir noch unsere Lunchpakete, ein Zelt und Schlafsäcke. Die letzte Suchrunde soll nämlich zwei Tage dauern. Koordinaten bekommen wir diesmal keine, aber wir bekommen eine Karte der Umgebung. Ein Punkt nördlich vom Camp ist mit einem roten Kreuz markiert. Wir holen den Kompass aus dem Rucksack und gehen los. Die auf der Karte markierte Stelle finden wir schnell und auch den nächsten Hinweis haben wir schon bald entdeckt. Es ist ein Zettel mit einer Uhrzeit darauf. 10:45. „Das ist sicher die Zeit, zu der wir diesen Hinweis finden sollen“, schlägt Jonas vor. Mit einem Blick auf die Uhr bestätigt sich, dass wir gut in der Zeit liegen. Auch Koordinaten stehen auf dem Zettel. Ins GPS-Gerät eingeben und weiter geht's. Vor einem Fluss bleiben wir ratlos stehen. Weit und breit keine Brücke und zu tief zu durchwaten. Auch Schwimmen wäre zu weit. Neben dem Fluss entdecken wir umgeschnittene Bäume. “Viellicht können wir uns aus dem Holz der Bäume ein Floss bauen. Seile und Säge haben wir ja schließlich. Mit den Flossen könnten wir uns ein Paddel bauen.” Begeistert von Fabians Idee legen wir los. Lena schneidet mit der Säge passende Äste herunter, Fabian, Jonas und ich binden sie mit den Seilen zusammen und Sophia macht aus Ästen und den Flossen Paddel. Eine knappe Stunde später lassen wir das Floss ins Wasser. Zwar bleiben wir nicht ganz trocken, aber immerhin schaffen wir es auf die andere Seite. Die Seile entknoten wir und packen sie wieder ein. Wer weiß, wozu sie noch gut sein können. Ein Stück vom Fluss entfernt finden wir den nächsten Hinweis. 12:45. Wir beschließen, Mittagspause zu machen, da es erst 12:00 ist und wir somit gut in der Zeit liegen.

© Sarah Atzlesberger 2021-05-04

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