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#urlaub#urlaubsplanung

Es geht nichts über eine gute Planung

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Es geht nichts über eine gute Planung | story.one

Donnerstag, 21.10.21

„Es gäbe einen günstigen Flug von Ancona nach Catania am Montag oder Dienstag und als Rückflug könnten wir den Donnerstag die Woche darauf nehmen. Was hältst Du davon?“

„Ein Rückflug am Donnerstag ist mir definitiv zu stressig. Mir wäre es lieber, spätestens am Freitag übernächste Woche die Heimreise nach Österreich anzutreten, da ich ja am Montag schon wieder arbeite.“

„Okay, ich checke das mal. Mittwoch geht leider kein Flug retour, nur am Dienstag. Es wären halt nur 8 Tage Urlaub. Würde Dir das reichen?“

„Ja, Dienstag ist okay für mich. Ein bisschen etwas müssen wir ja auch noch bei Dir zu Hause machen und so ist alles stressfreier.“

„Gut, dann lass uns die Buchung vornehmen.“

Wir geben unsere Namen und Emailadressen ein, buchen für mich, da frau ja mehr als einen Handgepäckkoffer benötigt, zusätzlich das 20kg Gepäck und für meinen Freund als Extra seinen Hund, für den, man möge es nicht glauben, mehr verrechnet wird als für einen humanen Passagier. Gemeinsam kontrollieren wir noch einmal sämtliche Daten bevor wir auf „buchen“ drücken und die Freigabe zur Abbuchung erteilen.

Morgen Freitag ist es so weit und wir fahren nach einigen Monaten Partnerschaft zum ersten Mal gemeinsam auf Urlaub. Nachdem mein Freund in Italien lebt und sein Haus auf den herannahenden Winter vorbereitet werden muss, entschließen wir uns im Land zu bleiben und als Urlaubs-Destination Süditalien zu wählen. Wir kennen jenen Teil Italiens beide noch nicht und es sollte auf jeden Fall wärmer und sonniger als in unseren Heimatstädten sein. Die Stadt Catania befindet sich am ionischen Meer auf der Insel Sizilien, wird von Ancona direkt angeflogen und eignet sich daher hervorragend als Startpunkt unseres Urlaubs.

Am frühen Abend wollen wir mit dem Auto etwa die halbe Strecke zurücklegen und in Höhe Norditalien einen Zwischenstopp mit Nächtigung machen. In den Morgenstunden möchten wir den Rest der Strecke bis Ancona bewältigen. So der Plan.

Da ich am Freitag noch arbeite, muss der Koffer heute noch gepackt werden. Schnell nehme ich einen Zettel und Kugelschreiber zur Hand und notiere alles, das mir einfällt – Unterwäsche, Socken, Kurz- und Langarm-T-Shirts, Hosen, Regenjacke und Schuhe.

„Was brauche ich sonst noch?“, frage ich meinen Freund und erhalte als Antwort: „Das wird schon passen, ist ja nur eine Woche.“

Aufgeregt gehe ich heute Nacht zu Bett und kann es kaum erwarten, wenn wir morgen die Reise antreten.

© Sylvia Eugenie Huber 2021-10-25

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