Um Mitternacht machten wir uns von Wien aus mit dem Bus auf den Weg.
Nächsten Tag am Abend langten wir dann in PARIS ein. Unterwegs suchten wir noch die Kathedrale in Reims auf. Unser Hotel war in der Nähe des Flughafens Charles de Gaulle. Es gab im Hotel ein Hallenbad und einen Whirlpool sogar, was wir natĂĽrlich ausnĂĽtzten. Am folgenden Tag machten wir eine Rundfahrt durch Paris: Notre Dame, wo sich hier Napoleon selbst zum Kaiser gekrönt hat – Eiffelturm – Pantheon – Jardin des Plantes (Tabakpflanzungen). Die Parfumerzeugung Fragonard gehört bei solchen Reisen immer dazu – Säule der Bastille oder Julisäule (mit Engel oben) – neue Oper. Es gibt 35 BrĂĽcken ĂĽber die Seine. Weiter fuhren wir vorbei am Justizpalast, Blumenmarkt. Hier ist die älteste Uhr von Paris, 1370, die ist noch nie stehen geblieben, Brunnen St Michel, Neue BrĂĽcke (Pont Neuf BrĂĽcke, ist die älteste BrĂĽcke), Place de la Concorde, vorbei am Hotel de Crillon, wo M. Jackson einst gewohnt hat – Champs Elysees – Triumphbogen- Invalidendom (lieĂź Ludwig XIV. erbauen, Napoleon ist hier bestattet ) – St. Maria Magdalenakirche, hier wurde die Totenmesse fĂĽr Marlene Dietrich abgehalten, weiter Hotel Ritz, wo einst Madonna logierte, Komödie Francaise (es existiert noch der Stuhl, wo Moliere gestorben ist) – der Louvre (Mona Lisa, Venus von Milo). Am nördlichen Seineufer sind die grĂĽnen Kästen der Buchhändler, HĂĽgel der heiligen Genoveva (Schutzpatronin von Paris) – Museum Cluny – Moulin Rouge – Folies Pigalle. In den Montmartre war ich verliebt. Dieses Flair da oben hatte es mir angetan, ich denke, ich war dreimal oben, auch in der Kirche Sacre Coeur. Abends stand dann der Besuch eines Kabaretts am Programm.
Am nächsten Tag war die Fahrt nach Versailles geplant, sowohl Schlossbesichtigung als auch Garten.
Die Hausboote entlang der Seine beeindruckten mich. Wir sind natürlich auch mit der Metro gefahren und abends hatten wir eine Lichterbootsfahrt auf der Seine unternommen, das gehört natürlich zu einer Parisreise dazu.
Am nächsten Tag freuten wir uns alle auf die Champagnerfahrt. In Reims machten wir noch eine Pause. Die Kathedrale ist seit 1991 Weltkulturerbe – Planetarium und astronomische Uhr. Nun ging es Richtung Epernay. (Spruch von Pompadur:(“Es ist der einzige Wein, der eine Frau nach dessen Genuss noch schön aussehen lässt”). Am 22.1. ist hier Feiertag, Hl. Vinzenz, Schutzpatron der Winzer. Angekommen in Epernay auf der Champagnerroute hatten wir bei MOET & CHANDON eine Kellereibesichtigung und natĂĽrlich eine Verkostung.
Und eines hatte ich mir bei dieser Fahrt vorgenommen, denn fast am Anfang der Reise funktionierte meine Visacard nicht mehr. Natürlich hatte ich wenig Bargeld mit, denn man konnte und kann überall mit Visa bezahlen. Meine Begleitperson war die Tochter einer Freundin, die eben dann mit ihrer Mastercard auch meine Rechnungen bezahlte. Nicht auszudenken, wäre ich alleine unterwegs gewesen. Ab nun kommt auch Bargeld immer mit im Urlaub.
© agnes thinschmidt 2022-03-12