by Aaron Borner
Hi, ich bin Max, bin 9 Jahren alt und gehe gerne auf Abenteuer, aber bekomme of Ärger von meinen Eltern. Ich habe 3 Freunde die auch Abenteurer sind: Paul, Lisa und Dorian. Unser großes Abenteuer begann im November 2016 als ich für meine Eltern eine alte Kiste mit Weihnachtsdekoration vom Dachboden holen sollte. Als ich sie anhob, flog ein Blatt Papier heraus was wie eine Schatzkarte aussah. Ich erzählte meinen Eltern nichts, nur am nächsten Tag meinen Freunden. Der Ort auf der Karte war eine alte Hütte im Wald. Im Haus war nichts, bis auf eine verschlossene Truhe wo wir den Schlüssel in einem Mauseloch fanden. In der Truhe war ein Papier mit der Nachricht: „Gehe zum Rücken des Kreuzes und folge ihm bis zum alten Baum“. Es ging um die Kreuz-Statue am Waldrand, allerdings waren es vier Stück die gleich aussahen. Jeder von uns ging in eine andere Richtung. Ich ging Richtung Süden, in einem Baum fand ein Blatt Papier. Ich rief die anderen mit unserem geheimen Ruf „Das kannst du aber noch besser“ und zeigte ihnen den Zettel. Da stand: „Was ist ein Schokoladenkeks unter einem Baum? Löse das Rätsel und suche dort nach dem Schatz“. Es war schon spät, deshalb mussten wir erst einmal zurück Nachhause. Ich fragte meine Eltern was „ein Schokoladenkeks unter einem Baum“ ist, ohne einen Grund zu nennen. Meine Mutter sagt, dass es „ein schattiges Plätzchen“ ist, aber mein Vater gab aus irgendeinen Grund deswegen Hausarrest. Es war Sonntag, wo ich eigentlich gerne draußen bin, aber ich hatte ja Hausarrest. Ich schrieb meinen Freunden was meine Mutter sagte und das sie leider alleine weitersuchen müssen. Aber sie schienen sich scheinbar davon nicht abschrecken zu lassen und kamen deshalb heimlich als meine Eltern einkaufen waren, holten mich durch mein Fenster heraus und schlossen meine Zimmertür ab, damit meine Eltern es nicht sofort merkten. Wir suchten unter dem alten Baum weiter, doch fanden nichts. Da hatte Dorian eine Idee, er holte die Schaufel, die er immer für Streiche nutzte und buddelte ein wenig um den Baum herum und tatsächlich fand er was. Unter dem Baum war ein Steintunnel, der menschengemacht aussah. Wir folgten dem Tunnel bis es zu dunkel wurde. Lisa nahm ihre Taschenlampe aus dem Rucksack, so konnten wir weiter. Als wir in einen großen Raum kamen, sahen wir auf dem Boden etwas, was wir nicht erkannten, doch als wir näher kamen, war es ein großer Schwarm Ratten, die alle vor dem Licht flohen. Es war der gruseligste Moment, den wir vier jemals auf unseren Abenteuern erlebt hatten, aber er ging so schnell vorbei wie er begann. Als der Schwarm sich verzog, entdeckten wir darunter eine Stoffpuppe aus dem Jahr 1970, die wir mitnahmen. Der Weg führte eine Treppe nach oben, weiter bis am Ende eine alte Holztür war. Durch Rütteln ging sie nicht auf, also versuchten wir mit vereinter Kraft sie einzuschlagen. Als wir es schafften, standen vor uns viele Polizisten mit erhobenen Waffen. Wir erschraken sehr, aber da kamen plötzlich meine Eltern herein, die sich Sorgen gemacht haben. Sie erklärten, wir sind im Amt des Bürgermeisters hinter einer Tür, die wegen seltsamer Geräusche als verflucht gewertet wurde. Auch mein Vater musste einiges erklären, die Karte mit den ganzen Rätseln hatte er gezeichnet, falls er wieder dorthin geht. Er hatte beim Buddeln des Baumes den Gang gefunden und sein Lieblingsspielzeug bei den Ratten verloren. Er war glücklich als er es wiederhatte.
© Aaron Borner 2023-08-26