Der Tod zuckte bloĂ die Schultern: “So oft, wie du bei Ikea warst, interpretiert dein Verstand das wohl als passenden Vergleich. Ist es auch.”
Sie stieg aus und Eva folgte widerwillig. Vor den Toren, die ebenfalls den Schriftzug trugen, fragte sie: “Was bedeutet das?”
Der Tod sah sie nur an, also sagte sie: “Ich verstehe die -kea Silbe, aber Hel-? Das klingt wie⊔
“Was hast du erwartet?”, fragte der Tod. “Das Himmelstor? Nein, fĂŒr dich ist es die Hölle.”
Eva starrte ins Leere. Ja, sie war bei weitem nicht perfekt gewesen. Aber die Hölle?
“Oder eben eine Variante davon”, fĂŒhrte der Tod weiter aus. “Komm, der Chef persönlich fĂŒhrt dich herum.”
Der Chef? Eva stolperte hinter ihrer Begleitung her. Sie betraten tatsÀchlich ein Möbelhaus, offen und freundlich, aber verwinkelt und mit zahlreichen Abzweigungen in SchaurÀume. Vor ihnen stand einer Rezeption gleich ein gigantischer schwarzer Schreibtisch und dahinter saà ein Mann in rotem Anzug.
Es sollte geschmacklos wirken, aber ihm stand die Farbe. Ebenso wie die geschniegelten, dunklen Haare und das eindeutig falsche, gefĂ€hrliche Grinsen, mit dem er sie empfing: “Frau Klein, ich freue mich, Sie hier begrĂŒĂen zu dĂŒrfen.”
Eva war verunsichert, aber er ĂŒberging das gekonnt: “Was können wir fĂŒr Sie tun?”
“Mach langsam, Lou”, bat der Tod neben Eva. “Sie muss sich erst mit dem Gedanken abfinden.”
“Lou?”, stammelte Eva. “WieâŠLucifer?”
“Oder Satan oder Rot Gejackter oder, oder, oder”, lachte er, der Chef. “Aber machen Sie sich keine Sorgen, Sie sind gut aufgehoben bei uns.”
Er wies mit einer einladenden Bewegung auf das leere GeschĂ€ft und sagte: “Willkommen bei Helkea, Ihrer maĂgeschneiderten Hölle.”