skip to main content

#schreiben#kunst#fehler

Bekenntnis zum Diletantismus

  • 28
Bekenntnis zum Diletantismus | story.one

Nachdem ich dann ein Werk betrachte, ist es nie, was ich als Perfektion vor Augen habe, immer deutet es die Idee dahinter nur an.

Die Idee selbst aber bleibt mir viel zu oft unfassbar, wie ein Wolkenschiff.

Würde ich alle Beschränkungen hinter mir lassen, wäre ich ein anderes Wesen. Würde ich in meinen unabänderlichen Beschränkungen wie Lebenszeit und Lebenskraftauch nur eine Fähigkeit kultivieren und Meister in nur einem sein, würde auch dann die Idee dem Werk immer entfliehen, würde das perfekte Werk die Idee nur andeuten.

Wie oft möchte ich das Werk verwerfen, weil es nicht entspricht!

Aber ich halte ein, weil sonst nur Leere bliebe.

So bleibe ich, was ich bin.

Und deute an, so gut ich kann.

© Andreas Schodterer 2021-01-16

Kommentare

Gehöre zu den Ersten, die die Geschichte kommentieren

Jede*r Autor*in freut sich ĂĽber Feedback! Registriere dich kostenlos,
um einen Kommentar zu hinterlassen.