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#flucht#angst#unrecht

Willkommen

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Willkommen | story.one

Sind Worte Orte

an denen du dich versteckst

an denen du Zeiten des Sturms

auf deiner Zunge schmeckst

blickst auf die Meereszunge

spĂŒrst das Salz in der Lunge

und die StrÀhnen feucht im Wind

des Meeres und Nebels Kind

sehnst dich nach Rinden

nach trauernden Weiden

nur damit du selbst nicht

in deinem Leiden

Versinkst.

Lodernde Schaumkronen

hier um dich zu krönen

zum RĂŒckkehrer

einer verlorenen Schlacht

hoffst dich eines Morgens

mit der Eitelkeit zu versöhnen

und mit der Farbe der Erde

die die Schwere

in der Ferne

So unertrÀglich macht.

Klagende Stille

wie sie durch die ZĂ€une pfeift

singt von verlorenen Liedern

ĂŒber TrĂ€ume der Ewigkeit

ein FlĂŒstern umhĂŒllt

von klammernder NĂ€sse

lichtet die Wellen

und enthĂŒllt

Ewige BlÀsse.

Sie ist es doch

die dich herbringt

Deine persönliche Utopie

eine vergessene Welt

Wie Kondensstreifen

hinterlÀsst sie Spuren im Sand

wickelt dich um den Finger

mit dieser goldenen Hand.

Deine FĂŒĂŸe

setzen an Land

zu unfruchtbar

fĂŒr deine Wurzeln

spĂŒrst das Dröhnen

verebbenden Applauses

verneige dich

vor den MĂ€chtigen

Willkommen zu Hause.

© Anna Radonic 2021-04-11

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